Mein Dasein

Hier berichtete ich - Ruffo († 20.01.2016) - gelegentlich und in chronologischer Reihenfolge über mein Dasein. Schön wenn Du wieder mal reinschaust.
Ganz besonders freue ich mich über einen Gästebucheintrag von Dir - bitte auf zweitletzte Seite scrollen.

20.01.2018 - Es sind schon 2 Jahre vergangen
Lieber Ruffo - heute vor 2 Jahren hast Du Deine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Es vergeht kein Tag ohne dass wir von Dir sprechen. Täglich erinnern wir uns an unsere gemeinsame wunderschöne Zeit und zehren von den Erinnerungen an Dich.
Seit wir Dich nicht mehr haben sind wir sehr viel gereist. Gerade heute reisen wir auch wieder - wir fliegen nach Punta Cana an die wärmende Sonne. Solange wir Dich haben durften, sind wir nie ohne Dich verreist. Wir wollten immer mit Dir zusammen sein und haben es gemeinsam genossen.
Die Urne mit Deiner Asche ruht mit der Erlaubnis des Landwirts, 80 cm unter dem Boden einer Wiese in Sempach, auf der wir sehr oft zusammen trainiert haben. Die Ruhestätte ist überdacht von einer starken Eiche - ein wahrliches Sinnbild von Dir. Immer wieder zieht es uns an diesen mystischen Ort und wir haben da das Gefühl, Dir näher zu sein.
Ruffo - Du bleibst für immer in unseren Herzen. R.I.P. mein geliebter Freund.

Ein Brief von Ruffo von jenseits der Regenbogenbrücke
Lieber Chef, liebe Chefin.
Ihr ward bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war, habt Ihr mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah noch Tränen in euren Augen.
Ich würde euch so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe:
Ihr habt auch diese letzte Entscheidung für mich gefällt.
Und sie war weise - Ihr habt mich nicht leiden lassen.
Es war Zeit für mich zu gehen - ich habe gekämpft, aber den Kampf verloren.
Ich danke euch für euer Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Ihr denkt euer Leben lang an mich und trägt mich in euren Herzen.
Es gibt immer Momente, in denen Ihr so unendlich traurig seid.
Bitte, denkt nicht voller Trauer an mich zurück.
Denkt nur daran, wie glücklich wir zusammen waren.
Und wenn für euch einst der Tag gekommen ist,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf euch warten. 
Ich danke euch dafür, dass:
ihr mich geliebt habt,
ihr für mich gesorgt habt,
und dass ihr den Mut hattet,
mich mit Würde gehen zu lassen.
Euer treuer Wegbegleiter Ruffo

image-7228576-Die Regenbogenbrücke.png
21.01.2016 - Am Tag darnach
Heute hat für meinen Chef ein neuer Lebensabschnitt begonnen

Über den Mittag war er auf seinem ersten einsamen Marsch ohne mich. Er war im Chüsenrain-Wald, da wo wir vorgestern noch gemeinsam waren. Auf dem ganzen Weg meinte er, meine Spuren im Schnee noch zu sehen. Diese werden in Tagen gelöscht sein. Doch ich weiss, dass meine Spuren in seinem Herzen und in seinen Gedanken unauslöschlich sind. 

20.01.2016 - Es ist an der Zeit von Euch Abschied zu nehmen

Ich habe mit meiner Krankheit gekämpft, aber jetzt glaube ich, dass ich den Kampf verloren habe. Vor 7 Uhr bin ich zu meinem Chef ans Bett gestanden und er hat sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt mit mir. Mit meinen raschen und flachen Atemzügen habe ich ihm angezeigt, dass es mir ganz schlecht geht.

Mein Chef hat sich immer gefragt, wie ich es ihm wohl mal anzeigen werde, dass die Zeit für mich gekommen ist, dass ich gehen möchte. Ich würde ja gerne noch lange bei meinen Leuten bleiben und ich weiss, dass sie alles für mich tun würden, dass dies so sein könnte, ohne dass ich jemals leiden müsste oder Schmerzen haben dürfte.

Um 07:45 Uhr hat uns mein Chef bei Frau Dr. von Werthern in der Kleintierchirurgie, Sursee notfallmässig angemeldet. Im Beisein meines Chefs und meiner Chefin durfte ich friedlich einschlafen. Ich sah noch ihre Tränen und auch die von Frau Dr. von Werthern. Sie haben mich in ihrer ganzen Liebe auf den Antritt meiner Reise über die Regenbogenbrücke begleitet - vielen Dank.

Ich hatte so eine schöne Zeit mit meinen Leuten und ich bin ihnen von Herzen dankbar für alles. Sie waren immer so lieb zu mir und ich bin glücklich, dass ich es ihnen auch immer zeigen konnte. Lieber Chef, liebe Chefin, seid nicht traurig, lebt glücklich und gesund weiter zusammen. Zehrt von den Erinnerungen an mich. Ich bleibe in euren Herzen und wache über euch!

Euer Ruffo

11.01.2016 - Endlich wieder Training nach der Festtagspause
Siehe Seite „Mantrailing“.

Übrigens hat es mich ausserordentlich gefreut, dass sich heute Frau Doktor Katja Ruess bei meinem Chef nach meinem Befinden erkundigt hat.

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Frau Dr. Ruess - Frage nach meinem Befinden

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07.01.2016 - Ein schwerer Gang meiner Leute mit mir
Mein Chef orientierte am 6. Januar Frau Dr. Ruess in einer E-Mail über meinen verschlechterten gesundheitlichen Zustand (Du kannst die Datei herunter laden). 

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E-Mail meines Chefs an Frau Dr. Ruess, AOI-Klinik

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Bericht von Frau Dr. Ruess
Ultraschall Abdomen:
Leber normal gross aber sehr leichtgradig heterogen - keine Masse, Gallenblase in der Norm, beide Nieren normal, Blase unauffällig, Magen-Darmtrakt in der Norm, Pankreas unauffällig, keine Lymphadenopathie, kein pericardialer Erguss und keine Hinweise auf eine Masse im Herz.
Diagnose und Interpretation:
Normales Abdomen (Milz fehlt). Wir haben darauf eine Blutuntersuchung durchgeführt. Der Hämatokrit ist etwas tiefer und die Neutrophilen zeigen eine leichte L-Verschiebung. Da wir keine Hinweise auf Tumor haben, welcher eine Blutung erklären könnte, gehen wir davon aus, dass es sich um eine gastrointestinale Blutung handelt oder eine Infektion. Da es Ruffo nun heute so viel besser geht, verzichten wir vorerst auf eine Therapie. In 2 Wochen würden wir die Blutresultate nochmals überprüfen, um zu schauen, ob sich alles normalisiert hat.


1. Januar 2016 - Euch allen alles Gute !
Allen treuen Besuchern/Innen meiner Homepage wünsche ich ein glückliches Neues Jahr 2016. Ich freue mich auf jedes Wiedersehen und auf Deinen gelegentlichen Pfoten-Abdruck in meinem Gästebuch.

Zusammen mit meinen Leuten habe ich  auch 2015 wieder sehr viel Schönes erlebt. Mein Gesundheitszustand hat uns am 14. September allerdings einen „Knacks“ erteilt. Meine Leute tun aber alles für mich, dass ich weiterhin ein lebenswertes Hundeleben haben kann. Sie lassen mich niemals leiden und zur Zeit geht es mir gut. Das hoffe ich auch für Dich und fürs ganze Jahr.

30.11.2015 - Erneut ein Glückstag für mich und meine Leute

Ich hatte heute die vierte und letzte Chemotherapie in der AOI-Klinik. Frau Prof. Dr. Barbara Kaser-Hotz machte bei mir zuerst eine eingehende Ultraschall-Untersuchung. Sie hat meinen Leuten alles verständlich gezeigt und erklärt, ich musste nur möglichst ruhig auf dem Schragen liegen.
Anschliessend hat Frau Dr. Katja Ruess eine Blutanalyse veranlasst, mich auf den allgemeinen Zustand untersucht und meine Leute über das weitere Vorgehen informiert.
Sämtliche Resultate waren sehr erfreulich. Meine Leute hörte ich sagen, das sei ihr vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Aus dem Augenwinkel habe ich Freudentränen bei meiner Chefin bemerkt
.

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Bericht von Frau Dr. K. Ruess an Dres. C. & M. von Werthern

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29.11.2015 - Ein ganz besonderer Glückstag für mich
Mein Ziehmami Hanni Joller (Zwinger von Schauensee, Kriens) hatte am 13. November ihren Geburtstag. Mein Geschenk an sie war eine Einladung zu einem Mittagessen bei mir zusammen mit meinen Leuten.
Heute nun war Hanni bei uns. Gemeinsam haben wir zuerst einen Marsch durch den verschneiten Wald ob Herlisberg gemacht. Anschliessend sind wir zu Hause gemütlich zum Essen und Plaudern zusammen gesessen. Ich habe meine Ziehmami ausgiebig genossen - beide waren einfach nur glücklich.

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Meine Einladung an meine Ziehmami Hanni

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Seht ihr, wie ich meine Ziehmami ausgiebig genossen habe? Beide waren einfach nur glücklich. Hanni hat mich auch ausgiebig flattiert und meine guten Manieren gelobt. Selbstverständlich hat sie mir auch einen ganzen Sack voll Gutzis mitgebracht – vielen Dank. Du bist und warst immer so lieb zu mir.

17.11.2015 - „Es war ein Mal …“, so fangen alle Märchen an.
Heute vor 9 Jahren haben mich meine Leute in Kerns abgeholt. Seit diesem Tag lebe ich mit ihnen in Eich am wunderschönen Sempachersee. Sie haben für meinen Einzug alles wunderbar vorbereit. Während den vergangenen 9 Jahren waren sie immer soooo lieb zu mir und haben mich jeden Tag gehegt und gepflegt. 
Nachfolgend einige Impressionen meines Einzugs bei meinen Leuten.

16.11.2015 - 2 Tage nach dem Prüfungstag
Allen Unkenrufen zum Trotz waren wir (mein Chef und ich) im heutigen Training in Beckenried/NW wieder nahezu perfekt.
Für alle die mich schon lange nicht mehr gesehen haben, musste ich mich auf dem anschliessenden Auslauf posieren.

14.11.2015 - Ausnahmsweise wieder mal sehr früh Tagwacht
Erinnerst Du Dich, was genau heute vor 2 Monaten war?  Zum nachlesen hier klicken
Mein Chef hat uns bereits am 12. August für eine SportTrail-Prüfung, Stufe 2 (SKG) beim HS Neftenbach angemeldet. Es hat überhaupt nichts dagegen gesprochen, dass ich an der Prüfung habe teilnehmen können. Das war also der Grund, dass wir heute bereits um 5 Uhr Tagwacht hatten und nach Neftenbach gefahren sind. Meine Chefin ist auch mitgekommen.
„Ausser Spesen nichts gewesen“ ….. Mehr unter Mantrailing und Resultate.

09.11.2015 - Dritte Behandlung in der AOI-Klinik
Ich danke Frau Doktor Katja Ruess für ihre erneute kompetente und liebevolle Behandlung und Betreuung. Ihr Bericht an Dres. C. & M. von Werthern gibt Auskunft über meinen heutigen befriedigenden Zustand.
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Bericht von Frau Dr. K. Ruess an Dres. C. & M. von Werthern

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19.10.2015 - Zweite Behandlung in der AOI-Klinik
Frau Dr. Katja Ruess hatte Freude an mir und auch mit meinem Zustand war sie sehr zufrieden. Klinisch sei alles bestens berichtete sie meinen Leuten - das hat das Blutbild ergeben.
Ab sofort kann ich mit meinem Chef wieder zwei Mal die Woche ins Mantrailing-Training. Das mache ich so gerne, denn da kann ich meine Qualitäten zeigen und vor allem ganz Hund sein.

11. - 18.10.2015 - Erholung an der Jagst in Hohenlohe/D
Nach aller Aufregung in den letzten Wochen, ist mir und meinen Leuten eine Auszeit im Hotel JagstMühle in Heimhausen http://www.jagstmuehle.de/ sehr gut bekommen. Währenddem ich es speziell genossen habe, rund um die Uhr mit ihnen zusammen sein zu können, haben sie zusätzlich der sehr guten Küche und dem Keller gefrönt. Tägliche Ausflüge und Spaziergänge in der herbstlich gezeichneten Landschaft gehörten dazu.
Unter Hohenlohe wird die Gegend rings um die Flüsse Jagst, Kocher und Tauber verstanden. Hohenlohe ist ein Land der Burgen und Schlösser. Erwähnenswert sind z.B. die Burg Krautheim, die Burg Leofels und die Ruine Forchtenberg sowie die Schlösser Bartenstein, Kirchberg, Langenburg, Neuenstein, Öhringen, Pfedelbach, Waldenburg und Weikersheim, von denen manche besichtigt werden können.

28.09.2015 - Vorstellung in der AOI-Klinik
Meine Leute waren mit mir auf 14:15 Uhr angemeldet und wir haben die Klinik erst um 17:30 Uhr wieder verlassen. Frau Dr. Kaser und Frau Dr. Ruess haben sich sehr eingehend und liebevoll um mich gekümmert und haben meine Leute laufend mit einbezogen.
Die Operationswunde war nicht genäht sondern wurde mit Klammern (quasi) zugetackert. Diese mussten entfernt werden. Die Operationswunde ist sehr gut verheilt – ich durfte ja auch nie daran lecken! Der Ultraschall an allen meinen Innereien ist wiederholt worden und das Blut ist erneut untersucht worden.
Dies alles ist gemacht worden, für die Festlegung der Therapie für meine Krankheit. Im folgenden Dokument kannst Du den Bericht von Frau Dr. Ruess an Dres. C. & M. von Werthern nachlesen.
Wir sind überglücklich, dass wir alle Drei gemeinsam nach Hause fahren durften. Da durfte ich endlich meinen Heisshunger stillen - ein gutes Zeichen! Das war auch für mich ein sehr anstrengender und aufregender Nachmittag.

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Bericht von Frau Dr. K. Ruess an Dres. C. & M. von Werthern

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18.09.2015 - Mein Gesundheitszustand
Ich habe mich von der Operation gut erholt, habe Appetit, schlafe viel und geniesse die Zuneigung meiner Leute - die hatte ich ja immer schon. Dr. Cornelius von Werthern hat mich - im Speziellen meine Wunde - begutachtet und war sehr zufrieden.
Des Weitern hat er mit meinen Leuten den Bericht der histologischen Untersuchung besprochen. Davon verstehe ich zum guten Glück nichts. Er hat bereits Kontakt mit Frau Prof. Dr. Barbara Kaser-Hotz von der AOI-Klinik aufgenommen und da sind wir auf den 28. September für ein umfassendes Gespräch angemeldet.

14.09. - 16.09.2015 - Mein Klinikaufenthalt
Am Montag, 14.09.2015 um 14 Uhr war ich zum Ultraschall angemeldet. Das Ergebnis sah sehr schlecht aus. Herr Dr. Cornelius von Werthern hat mich dann unverzüglich notfallmässig operiert (herzlichen Dank). Meine Milz musste entfernt werden und ausserdem hatte ich bereits Blut im Bauch. Ich wäre verblutet, wenn nicht sofort gehandelt worden wäre.
Ich war so traurig als ich alleine in der Klinik aus der Narkose erwachte, aber ich wusste, dass mich meine Leute so bald als möglich nach Hause holen werden.
Bereits am Mittwochabend  durften sie mich nach Hause nehmen - wie glücklich wir alle waren/sind. Am Freitag werden wir den Bericht der histologischen Untersuchung besprechen können. Mein Chef sagte zu mir „Ruffo - du bist ein Kämpfer! Deine Chefin und ich unterstützen dich dabei, deinen Kampf zu gewinnen!“

10.09.2015 - Mein neunter Geburtstag
Zum Geburtstag hat mir mein Chef eine Rampe geschenkt, damit ich zukünftig bequemer ins Auto und aus dem Auto steigen könne. Ausserdem bin ich mit speziellen Häppchen und wie immer mit vielen Streicheleinheiten verwöhnt worden. Meine Leute sind immer sooo lieb mit mir.
Ausserdem war mein Chef mit mir zu einem medizinischen Total-Check bei Frau Dr. Muriel von Werthern http://www.kleintierchirurgie.ch/team.html Ein spezieller Blutwert war leider derart schlecht, dass ich auf Montag, 14. September auf zwei Uhr zum Ultraschall angemeldet bin.

So einfach geht es mir jetzt beim ein- und aussteigen. Das mach ich doch wirklich super - oder?
... und der Chef kann die Rampe ganz einfach zusammen schieben und im Kofferraum versorgen.


1. August 2015 - Unsinniger Knallerei ausgewichen
Am 1. August ist Nationalfeiertag bei uns in der Schweiz. Die Menschen sind so blöd und lassen schon am Vortag und die ganze Zeit Böller, Knaller und Raketen krachen. Dass sie dabei uns Tiere in Angst und Panik versetzen überlegen sie sich nicht.
Mein Chef ist diesem Umstand ausgewichen und hat ein paar Tage im Hotel Wiesenhof http://www.wiesenhof-passeier.com/ in St. Leonhard in Passeier, Südtirol gebucht - vielen Dank mein lieber Chef.

14. – 28.06.2015 - Erneut Ferien im Tuxertal (Tirol)
Meine Leute hätten für die 2 Wochen Ferien ganz sicher besseres Wetter verdient. Die ersten 10 Tage hatten wir Hundewetter. Mir hat das gepasst und die Leute sagen ja immer „es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die unpassenden Kleider dazu".
An einem Abend ist folgendes passiert. Der Chef hat auf dem Sofa gesessen und gelesen. Er hat mich zu sich aufs Sofa gerufen. Weil ich das eigentlich nie darf, machte es mir schon etwas Mühe hinauf zu springen.

...  sie sind dann zum Nachtessen gegangen und bei ihrer Rückkehr haben sie nicht schlecht
gestaunt - ich hab es mir in der Zwischenzeit auf dem Sofa richtig gemütlich gemacht. Es war
mir allerdings nicht ganz wohl dabei ….


Dem Wetter zum Trotz haben sie mit mir tägliche Wanderungen gemacht und in den letzten Tagen konnte mein Chef noch einige schöne Impressionen einfangen. Gegen das Ferienende war es mir beinahe wieder zu warm und ich musste mich zwischendurch abkühlen. Siehe nachfolgende Bild-Galerie:

Ums Himmels Willen, was ist denn heute los? Warum kann ich nicht wie üblich an einem Sonntag ausschlafen? Aha - mein Chef hat uns bei Polydog (SKG) zur ersten SportTrail-Prüfung, Stufe 1 angemeldet.

Die Prüfung wurde vom KV Kreuzlingen und Umgebung organisiert. Spätestens um 07:45 Uhr mussten wir  uns im Clubhaus für den administrativen Teil der Prüfung, anmelden und das Startgeld bezahlen. Um 9 Uhr war unser Start in Tägerwilen. Der Trail führte über Nebenstrassen in einem verkehrsarmen Quartier, aber alles auf Teerstrasse. Und das bei dieser Wärme!!!

„Morgenstund hat Gold im Mund“ ….. Mehr unter Mantrailing und Resultate.

Mein Chef ist ein wahrer Meister im Finden von feinen Ferienaufenthalten. Dieses Mal ist er im beschaulichen Schwarzwald (Baden) in Oberkirch-Ödsbach - in der Nähe von Offenburg - fündig geworden.

Im Waldhotel „Grüner Baum“ http://www.waldhotel-gruener-baum.de haben sich meine Leute verwöhnen lassen. Und ich mich von ihnen …

Das herzlich familiär geführte 4 Sterne Hotel ist idyllisch und traumhaft ruhig am Waldrand gelegen. Die Beauty- und Wellness-Oase sei Extraklasse und die Küche verstehe es, regionale Köstlichkeiten verführerisch zu arrangieren und der badische Wein sei ebenso köstlich, erzählten mir die Chefin und der Chef. Ich habe mich in der grosszügigen Studio Suite, in der Zeit da ich jeweils auf sie warten musste, ebenfalls wohlgefühlt. Für mich mussten sie pro Tag 10 EURO blechen und so war ich eigentlich der Meinung, dass für mich auch täglich eine feine Wurst vom Hotel serviert wird ….

Diese Ansicht ist meinem Chef beim Googlen nach einer feinen Feriendestination in die Augen gestochen. Und wir sind nicht enttäuscht worden.

Auf unseren täglichen Wanderungen haben wir das weite Land, die dichten Wälder und die bunten Blütenmeere genossen. Mir hat es Mega Spass gemacht, praktisch rund um die Uhr mit meinen Leuten - speziell mit meiner lieben Chefin - zusammen zu sein.

Heute vor 356 Tagen habe ich mit meinem Chef letztmals an einer Prüfung teilgenommen. Es war unsere letzte OB3-Prüfung, gleichzeitig die letzte Qualifikationsprüfung zur WM 2014 in Helsinki und ausserdem die Beendigung meiner sportlichen Karriere.

Heute sind wir zu unserer ersten Mantrailing-Prüfung in Zug angetreten. Soweit meine Erinnerungen reichen, war dies unsere erste Teilnahme an einer Prüfung, an der die Nerven meines Chefs nicht „blank“ gelegen sind. An was dies wohl gelegen haben mag?

So schnell werden wir älter - und ich höre euch Menschen wie ihr sagt „auch weiser“. Also mein Chef ist dies auf jeden Fall geworden. Nur meine Chefin glaubte ihm, dass er uns nach den WM-Qualifikationen 2014 vom Wettkampfgeschehen verabschiedet. Danke Chef, dass Du so viel Rücksicht auf mich nimmst.
Allen treuen BesucherInnen meiner Homepage wünsche ich ein glückliches Neues Jahr 2015. Ich freue mich auf ein Wiedersehen und einen gelegentlichen Pfoten-Abdruck von Dir in meinem Gästebuch.
Zusammen mit meinen Leuten habe ich  auch 2014 wieder sehr viel Schönes erlebt. Die Gesundheit war unser treuer Begleiter. Das erhoffe ich für Dich und für uns auch im 2015.

Meine Leute waren für 4 Tage in London. Mich haben sie während dieser Zeit im Tierhotel Snoopy - siehe Links - untergebracht.
Ich war also an einem Stück so lange von meinen Lieben getrennt, wie ich bis jetzt mein ganzes Leben von ihnen getrennt war!!!
Aber rechtzeitig auf meinen achten Geburtstag haben sie mich gestern wieder heim geholt.
Das Snoopy-Team ist echt cool. Alle waren so lieb zu mir. Die zwei Aussie-Damen haben mir auch gepasst. Aber am liebsten schlafe ich halt doch neben meinem Chef in meinem Bettli.

An meinem letzten Geburtstag habe ich Euch gesagt, dass wir, so lange es meinem Chef und mir Spass bereitet, Obedience und darnach vielleicht Mantrailing machen werden. Ende Jahr hat mein Chef entschieden, dass wir mit den WM Qualifikationen im Januar, März und April 2014 meine Karriere in Obedience abschliessen werden.
Und wie wir sie abgeschlossen haben …. sehr erfolgreich - siehe in den Tabs „News Prüfungen“ und „Resultate“. Wir haben auf dem Höhepunkt meiner sportlichen Leistungsfähigkeit mit Obedience aufgehört, sagt mein Chef. Ich bin glücklich, dass ich keine so "stressigen" Obedience-Prüfungen mehr machen muss.
Jetzt bin ich zusammen mit meinem Chef in der Mantrailing-Ausbildung. Mantrailing gefällt mir ausserordentlich gut. Ich kann sozusagen meine Freude am Suchen, begründet durch Neugierde, Aufmerksamkeit und einem starken Finderwillen, ausleben. Und - gutes Trailing ist sehr stark abhängig von einer guten Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund. In dieser Beziehung bringen wir ja einiges mit.
Schön wenn ich weiterhin gesund, fit und so munter wie heute, noch einige Jahre mit meinen lieben Leuten zusammen sein kann.

Klein aber fein - der Beringer Hundesport BHS ist wahrlich ein Verein mit Herz und Pfiff! Mein Chef ist ein "alter" Heimweh-Beringer und Gönnermitglied des BHS.
Während den letzten Tagen „hagelte es“ Pfotenabdrucke von BHS-Mitgliedern (siehe nachfolgend) in meinem Gästebuch. Hätte ich nicht ein so glänzendes schwarzes Haarkleid, man hätte gesehen, dass ich rot geworden bin ab ihren Lobliedern. Ihnen allen ein mehrfaches „Wau, Wau, Wau“, …. viel Spass in den Trainings, Erfolg an den Wettkämpfen, aber vor allem gute Gesundheit und viel Lebensfreude.

  • Fränzi (Übungsleiterin) - erinnerst Du Dich an die Herbstprüfung vom 13.11.2010 des SRC RG Schaffhausen in Beringen? Das war meine erste BH3-Prüfung und Du hast meinem Chef bei der Rangverkündigung den Pokal überreicht. Obwohl uns 1 Punkt zum SG fehlte, war mein Chef sehr zufrieden mit mir.
  • Maja ist Vizepräsidentin des BHS und Übungsleiterin, BH3-Schweizermeisterin der 5R von 2012 und 2013, Teilnehmerin an der SM SKG aller Rassen und ehemalige Katastrophenhundeführerin.
    Mein Chef findet es super, dass der BHS mit Maja so ein Aushängeschild hat und sie sich so für den BHS - sprich WAF - einsetzt.
  • Madeleine (Übungsleiterin) - erinnerst Du Dich an die Frühlingsprüfung vom 16.03.2008 in Neunkirch? Das war meine zweite BH1-Prüfung. Wir erreichten mit 263 Punkten den 6. Rang und Du mit Kimi mit 285 Punkten den 3. Rang - Bravo.
  • Walter ist um- und weitsichtiger sowie langjähriger Präsident und Gründungsmitglied (1982) des BHS - siehe http://www.beringerhundesport.ch/index.php?vorstand  Darüber hinaus hat Walter schon zahllose Hundeführer ausgebildet und ist allen jederzeit mit Rat und Tat beigestanden
    Mein Chef trifft und bespricht sich immer gerne mit Walter. Walter ist ein "Macher".

  • Peter Welter ist Platzwart des BHS und Chef des Hotel zur Sonne, Beringen (siehe Gästebuch). Seit Februar 2015 führt er auch das Hotel Restaurant Adler in Linthal.

Meine Leute und ich hatten nach den vergangenen ereignisreichen Wochen Ferien wohl verdient. Im Hotel Wiesenhof in St. Leonhard in Passeier, Südtirol haben wir ein kleines Ferien-/Wanderparadies gefunden. Interessierte linken sich auf http://www.wiesenhof-passeier.com/

Hier siehst Du einen kleinen Eindruck, wie ich mich auf unseren täglichen Wanderungen in der einzigartigen Flora des Passeiertals tummeln konnte.

Meist haben meine Leute mit mir einen 3- bis 4-stündigen Marsch unternommen. Dann haben sie sich bei einem kühlen Bier in diesem einmaligen Ambiente zurück gelehnt.

Der cameriere hat mir jeweils sofort einen Napf voll Wasser vorgesetzt – die sind soooo nett im Südtirol.

.. und darauf habe ich mich jeweils ganz besonders gefreut. Meine Leute gingen täglich mit mir an diesen Dorfbrunnen, auch wenn ich mich unterwegs immer wieder in kleinen Bächen abkühlen durfte.

Dieses Foto lässt Dich nur erahnen, wie ich mich im kühlenden Nass ausgetobt habe.

Nur einige wenige im Freundeskreis meines Chefs (darunter auch unsere Trainerin Renate Wägelein) haben gewusst, dass wir heute zu unserer letzten Obedience-Prüfung angetreten sind. Einige mehr haben gewusst, dass mein Chef auf die WM-Teilnahme mit mir in Helsinki verzichtet hätte. Er hätte Bezug auf den Ehrenkodex der SKG genommen. Danke mein lieber Chef, dass Du so rücksichtsvoll mit mir bist.
Übrigens - seit anfangs Jahr sind wir für ein zweitägiges Mantrailing-Seminar angemeldet. Mein Chef wird also zukünftig zusammen mit mir nicht auf der faulen Haut liegen bleiben.
Das Briefing in der Halle in Fräschels/FR war auf 13:00 Uhr angesetzt. Wir starteten als Zweite  in einer Sechsergruppe. Bei mir war, wie ihr Menschen so sagt, „die Luft draussen“ und trotzdem erreichten wir ein sehr hohes „Sehr Gut“ mit AKZ.
Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Eine halbe Stunde nach der 3. WM Qualifikation:
Siehst du es mir an?
Bewegung in der freien Natur, das passt mir eindeutig besser als eine Obedience-Prüfung in der Halle. Aber trotzdem, alle diese Prüfungen, die ich mit meinem Chef gemacht habe, möchte ich nicht vermissen - das war echt cool. Super was wir zusammen alles erreicht haben, wau, wau, wau!!!
Auch heute spüre ich wieder, dass mein Chef sehr zufrieden mit mir ist. Seine Anspannung hat sich gelegt, bei ihm ist die Luft ebenfalls draussen.

Ich bin überzeugt, dass ich meinen Chef ab heute mehrheitlich so gelöst begleiten darf.

So schnell kann es gehen! Ich meine jetzt nicht, wie schnell man in Obedience einen Nuller kassieren kann, sondern die heutigen Wetter-Kapriolen.

Meine Leute waren mit mir in Heiligkreuz im Entlebuch – da sah es aus wie im tiefsten Winter. Ich habe es ausgiebig genossen und bin wie ein „Verrückter“ im Schnee herumgetollt. Hier bin ich artig zur Chefin gerannt.

Heute waren meine Leute mit mir im Chüewald und Herlisbergerwald laufen – cool wie immer. Die Gegend liegt zwischen Beromünster und Herlisberg – da waren wir mal am Uwurf-Treffen. Eigentlich ist doch immer noch Winterzeit, Zeit in der es eher Schnee als Blumen im Wald haben sollte.

Diesen Winter hatte es nur in der ersten Dezemberhälfte Schnee, in dem ich mich austoben konnte. Ich liebe meine Leute, obwohl ich sie nicht immer verstehen kann. Heute sind sie ab dem Schlüsselblüemli im Wald fast ausgeflippt! Schnee um diese Zeit wäre mir viel lieber. Aber wenn schon, jetzt muss der Frühling kommen!

Das Briefing in der Halle in Bösingen/FR war auf 12:00 Uhr angesetzt. Wir starteten als Letzte in der dritten von fünf Fünfergruppen. Heute – an der zweiten WM-Qualifikation 2014 – erreichten wir erneut ein „Vorzüglich“ mit AKZ (schon fast WM-verdächtig)!!! – wau, wau, wau …

Mein Chef war nicht nur um mehr als 10 Jahre der Älteste, sondern erneut der einzige männliche Hundeführer. Die Frauenquote hat 96 Prozent betragen. WIKIPEDIA umschreibt die Frauenquote wie folgt: „Der angestrebte Zweck der Frauenquote ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft“. Das trifft offensichtlich im Hundesport im Allgemeinen und in Obedience im Speziellen nicht zu.

Haben sich darüber die gestarteten Kolleginnen meines Chefs und die Verantwortlichen der Szene schon einmal Gedanken gemacht???

Offensichtlich war heute erneut mein Tag. Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Am Tag danach:
Meine Arme verschränkt, dem Chef und der Chefin beim Frühstücken zusehen, genussvoll vor mich hin dösen, meinen gestrigen Erfolg geniessen ....

Letztes Jahr - am 13.01.2013 - bin ich mit meinem Chef erstmals an einer WM-Qualifikationsprüfung gestartet. Es folgten zwei weitere, die zweite Ende Januar und die dritte Mitte Februar. Meine jeweiligen Kommentare (sind nachzulesen), waren die folgenden:
· nach der ersten - Eine Pfoten- (Schuh-) Nummer zu gross?
· nach der zweiten – Das Ziel vom Chef verfehlt.
· nach der dritten – Erneut viel Erfahrung gesammelt.
Aber heute - an der ersten WM-Qualifikation 2014 - erreichten wir unser bisher bestes OB3-Resultat, ein „Vorzüglich“ mit AKZ (schon fast WM-verdächtig) !!!

Ursprünglich war unser Start auf Samstag, 25. Januar angesetzt. An diesem Tag hätten wir nicht starten können, denn da fand die Trauerfeier eines engen Freundes meines Chefs statt. Die Schweizermeisterin 2013 - Silvia Aeberhard - war so lieb, mit uns zu tauschen. Ganz herzlichen Dank an Silvia. Also starteten wir bereits  am Freitag, erstmals in unserer Karriere an einem Abend. Das Briefing in der Halle in Schöftland/AG war auf 19:30 Uhr und unser Start auf 20:10 Uhr angesetzt. Die Zeiten verzögerten sich um ¾ Stunden.

Offensichtlich war aber heute unser Tag. Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Möglicher Abschluss meiner beachtlichen sportlichen Laufbahn!!!

Mein Chef hat ja wieder einiges mit mir vor! Er hat uns für alle 3 WM-Qualifikationen angemeldet - sein Ziel ist, dass wir einen Platz unter den ersten 15 belegen können. Ausserdem haben wir uns für die SM 2014 qualifiziert. Das wäre ev. der Abschluss meiner beachtlichen sportlichen Laufbahn.
Zur Zeit ist mein Chef am Studium des Buches "Von der Basis zum erfolgreichen Mantrailing -  Finden statt suchen". Im April will er mit mir ein Seminar besuchen ....

So war 7 Stunden vor dem Jahreswechsel unser Ausblick  über den Sempachersee in Richtung Napf - einfach herrlich.

Allen treuen BesucherInnen meiner Homepage wünsche ich ein glückliches neues Jahr. Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder einen Pfoten-Abdruck von Dir in meinem Gästebuch.

Zusammen mit meinen Leuten habe ich  auch 2013 wieder sehr viel Schönes erlebt. Die Gesundheit war unser treuer Begleiter und das erhoffe ich für uns auch im 2014.

Zumutung oder Herausforderung an mich?

Eigentlich wäre mein Chef am 13. oder 14. Dezember mit mir gerne beim HS Riken in Schöftland - nur 20 Min. Fahrzeit - gestartet. Beide Anlässe waren jedoch schon am Tag der Ausschreibung ausgebucht!!! Dann hat er uns halt beim HT Sirnach angemeldet, wo wir bereits im Mai 2012 eine Prüfung absolvierten - damals auf einem Sportplatz.
Aber ….!!! Mein Chef hat es mir vorenthalten, dass diese Prüfung in einer Reithalle in Lütisburg (Toggenburg) stattfindet - Fahrzeit 1 ½ Std. Ehrlich gesagt, an mich war dies eine Zumutung. Ich liebe Rossbollen (Pferdemist) ausserordentlich, vor allem im Winter, wenn sie gefroren sind - Glaces bester Güte. Könnt ihr euch vorstellen, was für Düfte mir da vom Boden in die Nase gestochen sind? Nicht verwunderlich, dass ich bei der Eigenidentifikation einen Nuller kassierte.
Mein Chef interpretierte es allerdings anders - es werde eine echte Herausforderung. Er muss es ja wissen!!! Orientiere Dich unter News Prüfungen und Resultate.

Heute habe ich vernommen, dass letzte Woche mein Bruder Unique Nico ganz plötzlich, auf einem Spaziergang, während dem spielen, an einem Herzversagen gestorben ist. Nach nur wenigen Wochen ist Nico unserem Erstgeborenen Usco über die Regenbogenbrücke nachgefolgt.

Auch meine Leute sind sehr erschrocken und traurig über diese unfassbare Nachricht. In Gedanken sind sie verbunden mit Therese, Martin, Daniel und Mike und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Auszug aus dem Bericht des BHS-Präsidenten

Vom 16. bis 20. September führte der Beringer Hundesport (BHS) eine Intensiv-Trainingswoche durch. Für den Dienstag war ein spezielles Highlight angesagt, eine Obedience-Einführung und Vorführung mit Vanessa Le Donne und Max Blank. Diese Einführung und Vorführung war sehr aussergewöhnlich und wurde von allen Teilnehmern mit grossem Interesse verfolgt.
Vanessa hat als Wettkampfleiterin ihre Sache sehr ernst genommen und gut und kompetent gemacht. Max hat mit seinem Uruffo eine vorzügliche tolle Arbeit in Obedience 3 vorgeführt. Von Vanessa wurden die gezeigten Arbeiten bis ins hinterste Detail erklärt. So hatten wir alle mal einen Einblick in die Arbeitsdisziplin „Obedience“. Es war sehr effektvoll und hat allen Eindruck gemacht.
Der Wettkampfleiterin Vanessa und dem Hundeführer Max an dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank für ihren Einsatz.

Ein starkes Team das sich hier präsentiert:

Vanessa mit ihrem Labrador Ulani vom Weberlis Rebberg (Vanessas Ferrari) zusammen mit mir und meinem Chef. Alle sind glücklich, dass es eine einwandfreie Vorführung war.

Was habe ich schon in jungen Jahren gelernt – „ueche luegä“ 

… und das mache ich doch ganz perfekt. Überhaupt – heute war ich so super in Form, mein Chef war mega begeistert von mir!

Soweit ich mich erinnern kann, ist das mein erster Geburtstag, den wir nicht zu Hause feiern konnten.
Man (Hund) gewöhnt sich so schnell an die Geburtstage. Heute am 10. September bin ich schon 7 Jahre alt geworden. Schön wenn ich gesund und munter noch einige Jahre mit meinen lieben Leuten zusammen sein kann.
So lange es mir Spass bereitet, machen wir Obedience, darnach vielleicht Mantrailing.

Wir waren zum zweiten Mal im Hotel Hof Maran in Arosa in den Ferien. Eigentlich waren es gar keine echte Ferien, denn damit verbunden war wie letztes Jahr eine Obedience-Trainingswoche, mit abschliessendem Prüfungstag bei Mosquidog.
Letztes Jahr waren es 18 lernbegierige Hundeführer, die darauf hinarbeiteten, sich in Obedience wettkampfmässig zu verbessern und wenn möglich in die nächst höhere Klasse aufzusteigen. Dieses Jahr haben 21 Hundeteams teilgenommen. Ein Grossteil von ihnen suchte eher die Vielseitigkeit, das Spiel und den Plausch – „Ferien mit Hund“.
Ebenso im Gegensatz zu letztem Jahr hatten wir dieses Mal Sauwetter (passte irgendwie mit dem Kurs zusammen). Zusammenfassend gesagt: „Meine Leute waren glücklich endlich die Koffer wieder packen zu können und mit mir nach Hause zu fahren“. Die nächsten Ferien plant mein Chef sicher wieder besser.
Da ich mich anfangs der Woche leicht verletzt habe, hat mein Chef seine Ambitionen zurückgesteckt und uns zu Gunsten meiner Gesundheit von der Prüfung abgemeldet – danke, danke lieber Chef, wau, wau ….

Erstaunliches - vor allem die Frauenquote !!!

  • Die Frauenquote der Hundeführer betrug 94.1% - nebst uns startete noch Kilian Brügger.
  • Mein Chef war mit 71 Jahren der älteste Hundeführer.
  • Es starteten 12 Border Collies (Anteil 35.3 %). Border Collies belegten die ersten sechs Ränge.
  • Eine Kollegin meines Chefs belegte an den SM 2009 - mit nur 1 1/4 Punkten mehr als wir heute erreichten - den 3. Rang.

Details findest Du unter News Prüfungen, Resultate und SM Obedience-OB3.

So aufmerksam war ich ...

... und so konzentriert!!!

Wenn doch mein Chef etwas entspannter sein könnte.

Er ist halt eben so - bei allem was er macht, will er sein Bestes geben. Trotzdem ist er sehr lieb und geduldig mit mir.

Wir sind wahrhaft ein gutes Team!!!

Heute habe ich vernommen, dass diese Woche mein Bruder Usco an den Folgen eines Hirntumors gestorben ist. Unser Erstgeborener des U-Wurfs ist uns so jung über die Regenbogenbrücke voran gegangen.
Auch meine Leute verstehen, dass Roger und Marianne unendlich traurig sind und haben ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit gewünscht.

Meine Leute haben den Schweizer Nationalfeiertag für sich alleine und mit mir in Hohenlohe / D gefeiert. Mein Chef ist wahrhaft ein stolzer Schweizerbürger, aber mir zu Liebe ist er der ohnmächtigen „Knallerei“ ausgewichen - vielen Dank Chef!

Wir haben wunderschöne Tage im Landhaus Rössle verbracht - ein kleines Paradies in Hohenlohe:
http://roessle-brettach.de/
Zum Essen durfte ich mit in den wunderschönen Garten - auch das habe ich genossen.


Jeden Mittwoch fährt mein Chef mit mir zu Renate Wägelein www.fliegende-pfoten.ch/  ins Training.
Bis im Oktober trainieren wir auf einem wetterfesten Outdoor-Platz in der Nähe von Thun - idyllisch am Waldrand gelegen. Der Trainingsplatz ist mit einem rutschfesten und stossdämpfenden Belag ausgestattet.
Ab November werden wir in der Halle in Münsingen trainieren - mein Chef hat diese wöchentlichen Stunden über den Winter bei Renate auch bereits gebucht.
Klicke auf nachfolgenden Link wenn Du ein paar Fotos von mir im Training sehen willst:
https://plus.google.com/u/0/photos/102446852718990395842/albums/5904538937653133409

Schon nach der Tagwache spürte ich, dass wieder ein anderer Wind bläst - es geht an eine Prüfung! Und das nach 2 Wochen Ferien!!! Unser letztes Training bei Renate Wägelein war am 12. Juni. Die beiden Wanderwochen können allenfalls als Konditionstraining eingestuft werden.
Meinem Chef war das schon bei der Anmeldung bewusst, aber er wollte heute unbedingt mit mir hier starten. Die Schweizermeisterschaft findet am 25. August gleichenorts statt ……
Die heutige Prüfung fand auf dem Sportplatz der Kantonsschule Ruopigen, Littau/LU statt. Sie ist vom Hundesport Reussbühl/Littau (HSRL) perfekt organisiert und durchgeführt worden. Das Prüfungsgelände war vom Feinsten was ich schon erlebt habe
Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Das Wetter während unseren Ferien hätte widersprüchlicher nicht sein können.
Während der ersten Woche war es richtig heiss - bis am Sonntag, 23. Juni. In der Nacht auf den Montag erlebten wir dann einen Temperatursturz von ca. 25 Grad !!!!
Während der zweiten Woche hat es mehrheitlich geregnet und es war ziemlich kalt.

Auf der Astegg mit der herrlichen Aussicht hinab ins Tuxertal.

Ich brauchte immer wieder eine Abkühlung!!!!

Hier liess mich mein Chef in einem Bergsee auf 1'800 m.ü.M. schwimmen.

Eigentlich bin ich sehr folgsam, aber es sei hier verraten - heute bin ich nicht auf das erste Kommando aus dem kühlenden Nass gestiegen.

In diesem langen Brunnen konnte ich sogar schwimmen. War ich froh, dass die (dummen) Kühe nicht in der Nähe waren, sonst hätte ich mich wohl gar nicht hinein gewagt.

... die glotzen mich immer so herausfordernd an und wollen mit mir um die Wette rennen - sooo dooof!!!!

Das sieht wohl viel einfacher aus, als es in Wirklichkeit war. In diesem Bergbach musste ich mich echt durchkämpfen. Die Chefin hatte unnötig Angst um mich. Aber schliesslich bin ich nicht einfach ein Retriever, ich bin ein Flat Coated Retriever.

Auf unseren Wanderungen sind wir immer wieder an solchen und etwas gemässigteren Wassern vorbei gekommen. Ich hatte jedes Mal das Gaudi.

Und so sah ich jeweils nach jedem wohltuendem Bad aus.

... lueg emol üses Hündli a ...

Also solche Bemerkungen könnten sich meine Leute wirklich verkneifen.

Am Sonntag, 23. Juni sind wir bei ca. 25 Grad über den herrlichen Alomrosenweg auf die Eggalm (2'000 m.ü.M.) gelaufen.

... im Schweisse deines Angesichts.

Schau Dir das Foto von der Eggalm gut an. Hanspeter der Hüttenchef hat eben einen Wetteralarm erhalten - Morgen habe es hier 20 cm Neuschnee. Wir glaubten er mache sich einen üblen Scherz mit uns.

Anderntags, Montag, 24. Juni - Blick aus unserem Hotel (1'300 m.ü.M.).

Unglaublich .....

Wie sieht es wohl auf der Eggalm aus?

Wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind mit der Gondelbahn hochgefahren und haben tiefsten -Winter angetroffen. Über Nacht gab es einen Temperatursturz von mehr als 25 Grad.

Wir hätten es nicht geglaubt .....

... ohne Worte!!!!

Wie wir heute von der Prüfung aus Muttenz heimgekehrt sind, hat mein Chef im E-Mail ein Foto von dir - meine liebe hübsche Freundin Amelie - vorgefunden. Du bist so cool Amelie!

Wärst du doch heute mit mir an der Prüfung gewesen. Nur schon dein Dabeisein hätte mir bestimmt geholfen, das Carré direkt anzugehen.

Die Prüfung auf der Reitsportanlage „Schänzli Basel“ in Muttenz war durch Mosquidog perfekt organisiert. Das „Schänzli“ liegt in Sichtweite des St. Jakob-Park (Joggeli), Fussballstadion des weltbekannten FC Basel. Nur dank der genauen Wegbeschreibung hat mein Chef den Prüfungsort auf Anhieb gefunden. Dieser liegt nämlich trotz der Nähe zum „Joggeli“ sehr verborgen.
Während den vergangenen Tagen hat es intensiv geregnet und auch für den heutigen Tag war ergiebiger Regen angesagt. Petrus hat es aber gut mit uns gemeint, es ist trocken jedoch stark windig geblieben. Der Platz war in einwandfreiem Zustand.
Mitte Juni darf ich wieder mit meinen Leuten in die Ferien ins Tuxertal fahren. Bis dahin will mein Chef etwas kürzer mit mir treten. Ich bin mir aber sicher, dass er die Übung „Carré“ seriös mit mir üben wird!!! Auch das wöchentliche Training bei Renate möchte ich keinesfalls vermissen.
Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Nach der Rangverkündigung haben wir in Sempach noch einen Marsch im Wald gemacht - neudeutsch sagt man dem "footing". Ich war ja heute in der Nähe vom FCB und die machen das nach einem Match auch. Übrigens die haben heute zur Freude meines Chefs gegen GC verloren.

Zu Hause habe ich mich dann in eines meiner drei Plätzchen verzogen und geduldig auf meinen wohlverdienten "Znacht" gewartet.

Der Chef liest das E-Mail von Amelies Leuten. Es liege erneut ein Foto bei - da bin ich aber gespannt.

Mein Chef gehört der Hundegruppe Innerschachen Buchrain an. Hier trainieren wir öfters eigenständig auf dem gut gepflegten Trainingsplatz. Es war notwendig, dass die Zufahrt und der Parkplatz ausgebessert und planiert wurden.

Mein Chef ist am Nachmittag "abgekrampft" aber glücklich nach Hause gekommen. Dann hat er nur noch eine gemütliche Runde mit mir gedreht. Jetzt freue ich mich auf das morgige wöchentliche Training bei Renate.

Zu viert haben sie 4 m3 Schotter- / Teermischung verarbeitet. Ernst hatte sogar eine Walze organisiert.

Jetzt ist wieder alles in gutem Zustand. Lässt zu hoffen, dass alle anständig an- und wegfahren, damit es so bleibt!

Heute ist in zweierlei Hinsicht ein besonderer Tag für mich. Erstens ist "arbeitsfrei" nach der gestrigen Prüfung - ich machte nur einen Waldspaziergang mit dem Chef. Zweitens habe ich ein Foto von Amelie zugesendet erhalten.
Ich habe doch erzählt, dass ich mit meinen Leuten im Hotel JagstMühle (Hohenlohe/D) Ferien genossen habe und sie da das Ehepaar Krieg (Rosi und Jo) mit Amelie (Labi-Hündin) kennengelernt haben. Am 4.5. ist mir in meinem Gästebuch ein Foto von Amelie versprochen worden ...

Das ist Amelie, bei sich zu Hause. Ist sie nicht wunderhübsch?

Ich habe mich verliebt ....

Auf dem Spaziergang im Wald habe ich diesen herrlich natürlich dekorierten Baumstrunk gesehen.
Den möchte ich dir Amelie schenken.

Meine Gedanken sind bei dir - wau, wau, 100'000 Mal wau ...

Heute waren wir in Luliomagus! Luliomagus war eine römische Stadt in der Provinz Germania prima, nahe der heutigen Ortschaft Schleitheim im Kanton Schaffhausen (Heimatkanton meines Chefs).

Den Sonntagmorgen konnten wir noch gemütlich zu Hause verbringen, da wir erst um 14 Uhr zum Briefing antreten mussten. Die Hinfahrt dauerte 1 ½ Stunden und so konnte ich noch ruhig vor mich hindösen. Ich merkte nicht einmal, dass wir zwischenzeitlich die Schweiz verlassen und durch Deutschland gefahren sind.  

Um 15:30 Uhr war es dann so weit, dass mich mein Chef auf dem Wettkampfgelände präsentieren konnte. Ich spürte seine ausserordentliche Nervosität. Es ist ihm nicht gelungen, diese vor mir zu verbergen. Ausserdem war es ungewohnt warm und mir wäre es im Schatten wesentlich wohler gewesen, aber … Wir sind jedenfalls glücklich und gesund wieder nach Hause gekommen. Mein Chef denkt schon wieder über die nächste Prüfung nach – das isch jo nid zum säge!!!!

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Nach der Rangverkündigung der OB3-Prüfung in Mellingen sind wir direkt für ein paar Tage in die Ferien verreist. Nach 4 Stunden Fahrt sind wir im Hotel JagstMühle in Heimhausen, Hohenlohe/D angekommen - http://www.jagstmuehle.de/
Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter und haben tägliche Wanderungen genossen. Das Hotel liegt direkt neben der Jagst und da hat mich mein Chef auch schwimmen gelassen - das habe ich so genossen. Überhaupt war es mega cool, rund um die Uhr mit meinen Leuten zusammen zu sein. Wie es sich gehört, habe ich während den Essen artig im Zimmer gewartet.
Meine Leute haben die gute Küche und den badischen Wein genossen und gerühmt. Bei einem Nachtessen haben sie das Ehepaar Krieg (Tierarzt) kennen gelernt.  Sie hatten ihre 3-jährige Labi-Hündin Amelie dabei. Ich hätte sie natürlich auch gerne gesehen. Jetzt warte ich gespannt auf deren Pfoten-Abdruck in meinem Gästebuch.

Das ist das Haupthaus des Hotels JagstMühle, mit Restaurant und einer schönen Terrasse sowie dem Frühstücksraum in einer umgebauten Scheune.

Unser ruhiges und sehr schön eingerichtetes Zimmer befand sich in einem separaten Haus nebenan, direkt an der Jagst.

Unsere Wanderungen führten auf ruhigen Wegen durch das Jagsttal ....

... durch schattige Wälder ...

... zurück an die Jagst (Aufnahme beim Hotel) und ...
dann ...

... eine Super-Abkühlung in der Jagst - wau, wau, wau - wie ich das liebe.

So wohl habe ich mich nach dem Schwimmen gefühlt - schau Dir das Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=4v8oD34pQ0s

Heute war für einen Sonntag mal wieder extrem früh Tagwache. Bereits um 7 Uhr mussten wir in Mellingen/AG sein. Wir haben bekannte Hunde und Gesichter angetroffen. Interessant dass mein Chef im OB3 wieder der einzige Hundeführer war. Von insgesamt 25 Startenden waren gerade mal 3 Männer engagiert – zwei bei den Beginners.
Das Wetter hat mir sehr gut gepasst und auch der Platz war in valablem Zustand, obwohl am Samstag Frau Holle nochmals ihre Zähne gezeigt hat. Die Prüfung war perfekt organisiert und auch das Essen haben meine Leute gerühmt.
Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate – hier möchte ich immerhin erwähnen, dass ich im OB3 trotz einem Nuller mein erstes „Vorzüglich“ erreicht habe. Bin ich gerühmt worden …. !!!

Lieber Max,
Nach unserem gestrigen Gespräch, welches mich sehr beschäftigt hat, bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich Dir in Deiner weiteren Hündelerlaufbahn nicht im Wege stehen will. Mein Wissen ist wohl nicht mehr auf dem neusten Stand. Es ist für mich auch sehr schwierig Deine vielen Trainingswünsche zu erfüllen.
Neben meiner Familie und der Arbeit bei C&A kann ich Dir leider nicht mehr Trainingsmöglichkeiten anbieten. Ich weiss Du möchtest viel mehr trainieren, mir fehlt aber die Zeit dazu. Ich glaube deshalb dass es für Dich und Ruffo besser ist, wenn Ihr bei jemanden anderem trainiert. Für mich stimmt das so, ich hoffe aber dass wir trotzdem einen fairen Umgang miteinander haben können.
Unter diesen Umständen ist es sicherlich besser, wenn wir unser Abendessen vom Samstag absagen. Trotzdem herzlichen Dank für Eure Einladung.
Ich wünsche Dir, dass Du bei Renate die Zeit und das Wissen findest damit Ihr Euer Ziel erreichen könnt. Du bist bei Renate in sehr guten Händen und sie wird auch immer überaus fair zu Ruffo sein.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute für Deine weiteren Prüfungen mit Ruffo.
Natürlich verfolge ich Deine Prüfungsresultate mit Spannung und bin auch stolz ein wenig dazu beigetragen zu haben.
Liebe Grüsse, Inge
Di 19.02.2013 20:36 inge.desilva@bluemail.ch

Kommentar meines Chefs:
So wäre es doch eigentlich ganz normal, bis auf die unverständliche Absage der Einladung zum Abendessen. Schade, es ist dann allerdings ganz anders verlaufen ...

Heute (01.03.) habe ich endlich die Musse gefunden, über meine Teilnahme an der 3. WM-Ausscheidung in Fräschels/FR zu berichten. Wir waren auf 08:00 Uhr zum Briefing aufgeboten und mussten spätestens um 07:30 Uhr angemeldet sein. Die Wetterlage war unsicher und so hatten meine Leute die gute Idee, bereits am Vortag anzureisen und in der Nähe zu übernachten.
Wir sind als zweites Team gestartet und um 9 Uhr war die Anspannung beim Chef bereits vorbei - ich war aber auch da noch auf 199! Es sind uns erneut dumme Fehler passiert, aber wir haben wiederum wichtige Prüfungserfahrungen gesammelt. Ich bin stolz, dass mein Chef den Mumm hatte, mit mir (nur 11 Monate nach unserer ersten Obedience-Prüfung) an allen drei WM-Ausscheidungen teilzunehmen.
Unsere momentanen Grenzen sind uns ganz klar aufgezeigt worden. Mein Chef war begeistert von der Fairness an allen 3 Wettkämpfen und gratuliert an dieser Stelle allen Teams, besonders den Erstplatzierten die die WM-Qualifikation geschafft haben - viel Glück!!!
Nicole Schmied, Richterobfrau Obedience der TKAMO, hat ihre Gedanken über mich, in ihrem Eintrag in meinem Gästebuch, sehr schön wiedergegeben.

Am Samstagnachmittag machten meine Leute einen ausgiebigen Marsch mit mir, von Erlach in Richtung St. Petersinsel.

Im Rebstock in Tschugg sind wir sehr herzlich willkommen geheissen worden. Ich durfte auch mit ins Restaurant, vorher erhielt ich selbstverständlich mein Nachtessen.

Ich habe unter dem Tisch geschlafen, aber es trotzdem mitbekommen, wie sich meine Leute an einem feinen Diner, begleitet von einem köstlichen Wein und zu guter Letzt an einem leckeren Dessert erfreut haben.

Weil es ihnen so fein geschmeckt hat, sind wir anderentags - nach der Prüfung - wieder hierher zum Mittagessen zurückgekehrt. So konnte ich spüren, dass mein Chef auch nach der Prüfung gut mit mir gelaunt war. Seine Streicheleinheiten hat er auch nicht ausgelassen.




Am nächsten Sonntag, 17.02.2013 starte ich mit meinem Chef an der 3. WM-Ausscheidung in Fräschels/FR.

Unser Briefing ist bereits um 08:00 h, mit anschliessendem "Frei Sitzen in der Gruppe" (2 Min.) und "Frei Ablegen in der Gruppe" (4 Min.). Als Startnummer 2 werden wir um ca. 08:30 h starten.

In der achten Übung werden wir in der Freifolge geprüft. Wenn ich mir das Schema zusammen mit meinem Chef anschaue, wird uns beinahe "trümlig". Ich will mich ganz auf meinen Chef konzentrieren, denn da ist volle Konzentration verlangt.

Letzten Sommer hatten wir vor dem Training ein Fotoshooting. Christina Sanchez - ihr Freund Toni war auch dabei - hat einige Fotos von uns gemacht.

Sie hat einen Autoaufkleber hergestellt. Den hat jetzt mein Chef auf unserem AUDI Q5 angemacht. Er ist so stolz darauf. Ich sehe aber auch super aus - oder?

Christina ist eine Super-Fotografin und versteht ihr Fach perfekt. Auch die Verarbeitung zum Autoaufkleber ist ihr perfekt gelungen. Interessierte orientieren sich in nachfolgendem Link:
http://www.animal-design.eu

... und weil ich heute so geduldig und besonders fotogen war, hat Christina diese Aufnahme auch noch gemacht.

26.01.2013 - 2. WM-Ausscheidung in Schöftland

So macht es Spass, mit meinem Chef und der Chefin an eine Prüfung zu fahren, auch wenn es sich um die 2. WM-Ausscheidung handelt. Tagwache war nicht viel früher als an normalen Tagen. Spätestens um 07:30 Uhr mussten wir in Schöftland sein (nur ca. 20 Minuten Autofahrt), um 08:00 Uhr war unser Briefing und um 9 Uhr hatten wir das Prüfungsprogramm bereits hinter uns. Ein Quäntchen Glück hat uns zur Zielerreichung gefehlt, aber mein Chef hat mich trotzdem herzlich gelobt – wau, wau, wau!!!!
Um 10 Uhr waren wir schon wieder zu Hause und ich konnte mich ausgiebig von den Strapazen erholen. Was heisst da Strapazen? Ich mache so gerne Obedience mit meinem Chef und will es ihm auch immer möglichst gut machen. Ganz nach dem ausgeprägten Motto des Flat Coated Retrievers: „Will to please“.
Am frühen Nachmittag machten meine Leute einen Marsch mit mir durch den verschneiten Wald. Ich liebe es, mich im Schnee austoben zu können. Mein Chef musste anschliessend nochmals nach Schöftland zur Rangverkündigung
Am 17.02.2013 stellt sich mein Chef mit mir an der 3. WM-Ausscheidung in Fräschels/FR.

Nach der Prüfung vom letzten Sonntag gönnt mir mein Chef einige Tage zum Ausspannen. Heute waren wir auf einem ausgedehntem Spaziergang im Wald ob Herlisberg.

Herrlich dieser Schnee. Er hat diesen Winter lange genug auf sich warten lassen. Am liebsten streiche ich unter den verschneiten Tannen und Büschen durch. Manchmal bin ich ganz voll von Schnee (nennt man das wohl "cooling down"?). Vor dem Fotografieren habe ich mich noch rasch geschüttelt, dass ich überhaupt zu erkennen bin.

Ich bin meinem Chef dankbar, dass er mir die Pfoten mit Vaseline einmassiert hat, damit sich keine Klumpen zwischen den Zehen bilden.

Offensichtlich schon. Aufgrund meiner gezeigten Leistungen in den Trainings, waren die Erwartungen meines Chefs wohl etwas zu hoch angesetzt. Immerhin handelte es sich um die 1. WM-Ausscheidung. Sicher haben auch die Nerven mitgespielt!!!! ( ... sind die Nerven wohl BLANK gelegen?)
Richterin war Jeannine Tschupp, Wettkampfleiterin war Nicole Schmied (Richterobfrau). Nicole hat anderntags meinem Chef folgende Nachricht zukommen lassen:
„Als ich Deinen Ruffo am Sonntag arbeiten sah, dachte ich "wow, was für ein toller Flat! Wunderschöne Ausstrahlung und einfach Freude daran, zusammen mit seinem Herrchen etwas unternehmen zu dürfen". Auf Deiner Homepage habe ich gelesen, dass Du Ersthundehalter bist - das hätte ich niemals gedacht! Umso ein grösseres Kompliment an Dich, wie Du Deinen Ruffo führst! Ihr seid ein tolles Team! Liebe Grüsse, Nicole“
Das hat mich und meinen Chef so von Herzen gefreut und meine Chefin ist fast ausgeflippt.

In 3 Tagen feiert mein Chef seinen 70-sten Geburtstag. Heute war er mit mir (die Chefin war auch dabei) in Steinach / SG beim KV Bodan. Wir sind an unserer zweiten OB3-Prüfung gestartet. Ich war noch aufgeregter als an früheren Prüfungen. Warum? Ich wollte ihm unbedingt ein wunderbares Geburtstagsgeschenk machen.

Und das ist mir gelungen – wau, wau, wau! Wir haben trotz einem Nuller ein SG mit 239.5 Punkten erreicht. Die Erstplatzierte hat uns lediglich um 1.5 Punkte (ohne Nuller) geschlagen, aber das ist sekundär. Wir haben mit dem Resultat vorzeitig die Qualifikation für die Obedince-SM 2013 geschafft. Ich weiss, dass ich damit meinem lieben Chef ein ganz tolles Geburtstagsgeschenk machte.

Details findest Du unter News und Resultate.

Nach dem erfolgreichen aber auch sehr anstrengenden Tag, haben meine Leute noch eine kleine Wanderung mit mir in den verschneiten Wald gemacht.
Ich liebe Schnee. Da kann ich mich so richtig nach Herzens Lust austoben. Mein Chef sagte zu mir, ich hätte dies mehr als verdient.
Zu Hause habe ich mich aber schon bald ins Bettli zurückgezogen und selig geschlafen.

Meine erste OB3-Prüfung haben wir nur 2 Wochen nach der Qualifikation für diese höchste Klasse bei Mosquidog in Zeiningen absolviert. Wir haben gleich ein SG (Sehr Gut), das AKZ (Ausbildungs Kennzeichen) und den ersten Platz erreicht  –  JUHUI - wau, wau, wau.

Dies war meine erste OB-Prüfung bei der Petrus die Schleusen geöffnet hielt. War das wohl der Grund, weshalb meine Chefin auch nach der Prüfung noch ausserordentlich nervös war? Sie zwängte sich durch den Kofferraum um den Autoschlüssel zu suchen, obwohl sie diesen in ihrer Jacke hatte! Da soll mir oder meinem Chef noch jemand Prüfungs-Nervosität nachsagen - wau, wau, wau.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Ich werde jeden Tag von meiner Chefin und meinem Chef flattiert und geherzt, aber heute war es wieder ganz speziell. Sie erklärten mir, dass ich heute Geburtstag habe. 6 Jahre alt sei ich heute geworden.

Aha - denke ich mir - da wird es wohl sicher einen Extraleckerbissen für mich abgeben, wau! Und natürlich ein Erinnerungsfoto an diesen speziellen Tag.

Mein Chef hat mich an die Eckdaten meines sechsten Lebensjahres erinnert:
·  In BH3 an Retriever-SM und an SM aller Rassen (beides im November) teilgenommen.
·  Am 25.11.2011 erstes Obedience-Training.
·  Am 18.03.2012 erste OB-Prüfung - mit einem V (Vorzüglich) für die Klasse OB2 qualifiziert.
·  Am 29.04.2012 erste OB2-Prüfung.
·   Im Juni 2 Wanderferien-Wochen im Tuxertal.
·   In der ersten Septemberwoche Ferien in Arosa (OB Wettkampf- & Basistraining).
·   Am 08.09.2012 Qualifikation für die Klasse OB3 (höchste Klasse) erreicht.

»Der Weg ist das Ziel«
Meine sechste OB2-Prüfung haben wir nach einer Pause von exakt 3 Monaten bei Mosquidog in Arosa absolviert. Diesmal haben wir es geschafft –  JUHUI. Ich bin jetzt ein OB3-Hund.
Das konsequente freudige Training, die Ausdauer meines Chefs und von mir, zwischendurch wieder Pausen mit nur Spiel und Spass, haben sich gelohnt. Bei der Eigenidentifizierung kassierte ich leider wieder einen Nuller, obwohl es im Training immer super funktioniert!!!!

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Eigentlich weiss ich, dass mich meine Leute immer in die Ferien mitnehmen. Und trotzdem war es für mich wieder recht stressig, als sie die Koffer füllten. So richtig wohl fühlte ich mich erst, als ich in meiner Box im Auto sass. Bei "Hundewetter" sind wir los gefahren - Richtung Arosa.

Ab unserer Ankunft im Hotel Hof Maran hat sich das Wetter zum Guten gewendet. Wir hatten die ganze Zeit über herrliches sonniges Wetter. Aber …. das waren ja gar nicht Ferien wie man sie sich üblicherweise vorstellt. Mein Chef hat uns vom 2. bis 7. September für ein OB Wettkampf- und Basistraining bei Mosquito angemeldet. Impressionen  von diesem Training kannst Du nachfolgend sehen.

Ich habe eine glückliche und zufriedene Woche mit meinen Leuten verbracht - wau, wau, wau.

Das Golf- und Sporthotel Hof Maran ist ein sehr ruhig und sonnig gelegenes Erstklasshotel. Es liegt auf der Alp Maran auf einer Höhe von 1'865 m.ü.M. Hier hat man freie Sicht auf die imposante Aroser Bergwelt.

Meine Leute haben auch täglich die exzellente Küche gelobt. Und ich bin auch nie zu kurz gekommen.

http://www.hofmaran.ch/

Unter den aufmerksamen Blicken von Oskar laufen sich die Hundeteams jeden Morgen warm.

So macht das Einlaufen richtig Spass. Sicher gibt mir mein Chef schon bald wieder den Ball, oder spielt mit mir.

.... los, los und ziehen, ziehen - hören wir Oskar rufen.

Seht ihr wie ich im Gleichschritt mit meinem Chef marschiere?

Alle 18 Hundeteams sind auf einer Reihe aufgestellt, um das "Sitzen in der Gruppe" zu üben. Im Hintergrund steht meine Chefin als Beobachterin - supi!

Auf Kommando haben die Hundeführer ihren Hund verlassen und wir (die Hunde) müssen mind. 2 Minuten auf ihre Rückkehr aus dem Versteck warten.

So auf spielerische Art zu apportieren hat mir richtig Spass gemacht ....

... und das war dann das Resultat beim Apportieren über den Sprung (Hanspeter steht staunend daneben).

In dieser Gruppe war ich während dem Kurs mit meinem Chef eingeteilt. Von rechts nach links:
Winnie Baur
Heidi Erhart
Babs Dörfliger
Hanspeter Gruber
Martine Maréchal

Mein Chef war mit meiner Chefin in Basel im Openair Tattoo. Dahin konnten sie mich leider nicht mitnehmen.
Sie haben mich für eine Nacht zu Sandra ins Tierhotel Snoopy gebracht. Da war ich sehr gut aufgehoben. Schau dir doch mal das Video an:
http://www.gate24.ch/de/Gunzwil/Tierhotel-Snoopy/detail-2980239-2973145.aspx?pt=13

Genau so habe ich mir die Wanderferien mit meinem Chef und meiner Chefin vorgestellt. Ich konnte fast rund um die Uhr mit ihnen zusammen sein. Nur während der Frühstücks- und Nachtessenszeit musste ich alleine im Zimmer auf ihre Rückkehr warten. Aber ich bin auch nicht zu kurz gekommen und zu meiner Abwechslung haben sie mir Tiroler Musik laufen gelassen.

Die täglichen Wanderungen waren abwechslungsreich und aufregend für mich – wenn nur die dummen Kühe nicht immer im Weg gestanden wären. Ich habe es während den zwei Wochen richtig genossen:

… immer mal wieder ein Gutzi von der Chefin und einen Schluck Wasser, das sie in einer Flasche für mich mitgetragen hat, zu erhalten.

… zu waten in den herrlichen kühlen Bächlein.

… herumzutollen und zu baden im rauschenden Bergbach.

… mich abzukühlen im Wassertrog.

… auszuruhen mit meiner Chefin,

… und mit dem Chef.

Ich freue mich auf den Aufenthalt im Hotel Tuxertal und auf die interessanten Wanderungen. Da werde ich mich wieder so richtig austoben können. Mein Chef ist der Meinung, dass ich das nach den vergangenen anstrengenden Wochen überaus verdient habe.

So cool, dass mich meine Leute immer in die Ferien mitnehmen. Besonders geniesse ich dabei, dass ich rund um die Uhr mit ihnen zusammen sein kann.

Meine fünfte OB2-Prüfung haben wir beim KV Frauenfeld absolviert. Nach der Prüfung hat Ursula Känel Kocher, Chefredaktorin der Zeitschrift "Hunde", ein Interview mit meinem Chef gemacht. Da bin ich ja gespannt auf die Veröffentlichung, denn ein Foto von mir (zusammen mit dem Chef) hat sie nämlich auch noch aufgenommen.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Meine vierte OB2-Prüfung haben wir beim SKBS OG Hallwil in Dürrenäsch / AG absolviert. Wie versprochen ist meine Chefin auch wieder mitgekommen. Das ist für mich das Allergrösste, wenn sie dabei ist und ich spüre, dass das auch meinen Chef glücklich macht.

Mein Chef meint, dass mir noch nicht alle Arbeiten ganz klar sind. Deshalb machen wir vor den Ferien noch eine weitere Prüfung und dann legen wir eine Pause bis zum Herbst ein.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Meine dritte OB2-Prüfung haben wir beim HT Sirnach in Bronschhofen / SG absolviert. Die Chefin ist auch wieder mitgekommen. Ich glaube sie kommt jetzt immer mit, das finde ich so schön.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate.

Meine zweite OB2-Prüfung haben wir beim HSP Chläggi Schaffhausen in Schleitheim absolviert.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate

Der absolute Höhepunkt für mich war, dass meine Chefin heute an die erste Prüfung überhaupt mitgekommen ist. Ich habe festgestellt, dass sie schon am Vortag nervöser war als mein Chef. Sie hat kaum geschlafen und während der Prüfung hat sie echt „gelitten“.

Auch sie versteht jetzt, was mein Chef gemeint hat, als er sagte, Obedience sei sehr anspruchsvoll. Und auch wie schwierig es ist, ein V zu erreichen, um in die Klasse OB3 aufsteigen zu können. Wir brauchen halt noch viel Übung und Ausdauer, aber vor allem FREUDE dabei.

Meine Leute sind so lieb und gut zu mir und wissen, dass ich immer versuche mein Bestes zu geben.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate

Wir mussten wieder erst um 12 Uhr in Mellingen/AG sein und um 16:30 Uhr waren wir schon wieder zu Hause.
Das ist doch super, da muss ich nicht so lange im Auto hocken. Zu Hause sind dann meine Leute noch auf einen Walk mit mir. Wie heisst das im Sport - Auslaufen oder Footing.
Einen Gutschein von Meiko im Wert von CHF 30.00 haben wir gewonnen. Ich bin mir sicher, dass mir mein Chef daraus etwas Gutes für mich kaufen wird.

Details findest Du unter News Prüfungen und Resultate

Erstaunlich - wenn wir zu BH-Prüfungen gefahren sind, wurde ich jeweils schon um 5 Uhr geweckt. Ganz anders in Obedience. Heute mussten wir uns erst um 12 Uhr am Wettkampfort anmelden und um 16 Uhr war schon Rangverkündigung.
Das passt mir - wau, wau, wau ....

Ich wünsche Dir ein stress- und sorgenfreies, ergo glückliches Neues Jahr!

Mein ältester Bruder Usco hat mir und meinen Meistersleuten geschrieben und sogar ein Foto von sich dazu mitgegeben. Usco wohnt in Kandersteg.

Usco ist der Erstgeborene. Er war von Geburt an der Stärkste - der Ferrari mit dem roten Bändeli. Ein echt cooler Typ. Leider habe ich ihn nie mehr gesehen, denn er konnte am U-Wurf-Treffen nicht teilnehmen.

Ich hatte jetzt 4 Tage Pause. Obwohl ich sie genossen habe, bin ich aufgelegt, mit meinem Chef wieder zu arbeiten. Unter Obedience kann mir zwar nichts vorstellen. Der Chef hat mir darum vorgelesen:

„Obedience besteht darin, verschiedene reglementierte Übungen in der Absicht zu bewältigen, die Intelligenz, die Gewandtheit und das kooperative Verhalten der Hunde zur Geltung zu bringen. Obedience setzt eine gute Harmonie zwischen Hundeführer und Hund voraus und endet in perfektem Einvernehmen als Team.“

Das ist doch auf mich und meinen Chef zugeschnitten – ich freue mich auf die neuen Herausforderungen.
Los gings’s auf dem Trainingsplatz mit dem Aufbau neuer Übungen und mit neuen Kommandi, z.B. „Carre“, “Hölzli“, usw. Mir hat es gefallen – ich werde jetzt zum Obedience-Hund, wau, wau, wau !!!

Mein Chef durfte für meine Leistungen während der vergangenen Saison, für die Leistungen an der Retriever-SM und SKG SM aller Rassen sehr viele Gratulationen entgegen nehmen. Jetzt ist es an mir, meinem Chef zu gratulieren und zu danken:

Mein lieber Chef
Für alles was Du aus mir gemacht und mit mir erreicht hast, gratuliere ich Dir ganz herzlich und danke Dir für alles. Du hast mich mit grosser Liebe erzogen und mich im Sport mit viel Geduld an mein Leistungsvermögen herangeführt. Auch wenn mir nicht immer alles nach unserer beiden Wünsche gelungen ist, bist Du nie böse auf mich geworden. Meistens hast Du die Fehler bei Dir gesucht und mich aufgerichtet und wieder neu eingestellt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch meiner allerliebsten Chefin für Ihre Herzlichkeit und Güte danken.

Ich bin so gerne bei Euch zwei - danke für Alles, wau, wau, wau, ...

Die Teilnahme an der SKG Schweizermeisterschaft aller Rassen ist schwierig zu beschreiben. Für mich und meinen Chef war es ein einmaliges Erlebnis und wir beide sind echt stolz, dass wir dabei sein konnten.

Speziell erwähnen möchte ich, dass mein Chef mit Abstand der älteste Hundeführer in der Sparte BH war (im Oktober wurde er 69 Jahre alt) und ich sein erster Hund bin. Und ich stamme aus einer absoluten Ausstellungs-Linie!!! Aber zusammen mit meinem Chef finde ich Hundesport soooo cool.

Insgesamt waren 25 Teams im BH 3, 15 Teams im VPG 3, 20 Teams im San H 3 und 38 Teams im IPO 3 im Einsatz. Da war echt etwas los. Ein Kommen und Gehen und eine wahre Bellerei bei den IPO- und VPG-Hunden.

Der Anlass war hervorragend organisiert und das wunderschöne Wetter gab ihm einen würdigen Rahmen. Unverständlich für mich war, sehen zu müssen, auf welch schönem Rasen die IPO- und VPG-Teams ihre Prüfungen ablegen konnten, während wir und die San H-Teams etwas abgelegen auf minderwertigem Gelände arbeiten mussten !!!

Wir sind glücklich, zufrieden und gesund wieder nach Hause gekommen.

Details und meine hündischen Eindrücke und Impressionen findest Du unter Schweizermeisterschaften / SKG SM 2011 - BH3 und News Prüfungen

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        40 Punkte   (minus 4 Punkte im Revier / minus 56 Punkte im Fährten) 
Unterordnung     90 Punkte                                                                                                

Führigkeit           97 Punkte

Für mich war es eine Prüfung wie jede andere. Nur für meinen Chef war es eine ganz spezielle - eben die Retriever Schweizermeisterschaft. Von den 10 qualifizierten Teams werden sich deren 7 erneut an der SKG SM aller Rassen messen.

Wir belegten den fünften Rang, mit 265 Punkten, mit der Qualifikation „Gut“ und AKZ. Mein Chef war überaus zufrieden mit mir und nur das ist wichtig für mich. Details und meine hündischen Eindrücke findest Du unter Schweizermeisterschaften / Retriever SM 2011 - BH3 und News Prüfungen

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        95 Punkte
Unterordnung     89 Punkte                                                                                                

Führigkeit           81 Punkte

Was war nur mit meinem Chef los?

Um es vorweg zu nehmen, wir haben noch nie eine solch schlechte Prüfung abgelegt. Mit 228 Punkten erreichten wir lediglich ein „Befriedigend“ – ohne AKZ.
Die Prüfung begann mit der Unterordnung. Von verschiedenen Seiten wurde ich gelobt, wie schön und aufmerksam ich gelaufen sei. Mein Chef wollte es offenbar zu gut machen. Seine Nerven flatterten. Beim Folgen frei im Normalschritt hat er vergessen, mich ins Platz zu kommandieren und beim Sitz aus der Bewegung ging er mit mir im Lauf- statt im Normalschritt.
Zu allem Elend behauptete der Richter, wir hätten beim Folgen frei den Laufschritt nicht gemacht. Elvira hat unsere Vorführung gefilmt. Damit konnte mein Chef dem Richter im Nachhinein den Beweis erbringen – das Resultat blieb aber unverändert.
Das alles war zuviel für meinen Chef. Jetzt war er total ab der Rolle und das hat sich natürlich auch auf mich übertragen. Die Konsequenz war, dass wir einen Abbruch auf der Fährte hatten.

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        53 Punkte
Unterordnung     81 Punkte                                                                                                

Führigkeit           94 Punkte

Unsere erste Qualifikation "Vorzüglich"

Ich war zum ersten Mal im Zürcher Oberland an einer Prüfung. Schon bei der Tagwache und in der Vorbereitung habe ich meinen Chef anders wahrgenommen, als an früheren Prüfungen - er war richtig locker. Er konnte mit mir ohne gewollten inneren Druck starten - wir hatten ja die Qualifikation für die SM aller Rassen bereits im Sack.
War das wohl der Grund, dass wir mit 288 Punkten unser erstes „Vorzüglich“ erreichten?
In der Nasenarbeit bin ich über mich hinausgewachsen - so gut war ich noch nie. Beim Fährten haben wir nur 3 Punkte verloren und im Revier holten wir die volle Punktzahl. Die Richterin war begeistert von mir, es besser zu machen sei gar nicht möglich - wau, wau, wau.
Auch die Unterordnung (95 Punkte) und die Führigkeit (96 Punkte) waren nahezu perfekt. Die Zuschauer waren begeistert und applaudierten mir - das hat so wohl getan. Makel waren einzig das „Sitz aus der Bewegung“ - ich habe es wieder zu wenig schnell ausgeführt (minus 3 Punkte) und im „Voran mit Weiterschicken“ brauchte ich ein Doppelkommando (minus 3 Punkte).
Auf jeden Fall sind wir überglücklich nach Hause gefahren, wo mich meine Chefin auch noch gelobt und geherzt hat.


Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        97 Punkte
Unterordnung     95 Punkte                                                                                                

Führigkeit           96 Punkte

Nach dem ich gestern an meinem Geburtstag so toll gefeiert worden bin, wollte ich das heute meinem Chef mit einer Superleistung verdanken. Um es vorweg zu nehmen, wir erreichten in dieser Saison mit 276 Punkten die dritte Qualifikation „Sehr Gut“. Das berechtigt zur Teilnahme an den SKG SM aller Rassen!!!

Mir ist vor allem eine sehr gute Nasenarbeit (94 Punkte) gelungen - mein Chef strahlte mal wieder wie ein Maikäfer in der Hochzeitsnacht. In der Unterordnung lief es nicht so gut. Da wäre mehr dringelegen, denn so wenig Punkte (86) machte ich bisher noch nie!

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        94 Punkte
Unterordnung     86 Punkte                                                                                                

Führigkeit           96 Punkte

Schon am Morgen gab es etwas speziell feines zum Frühstück. Dann ging mein Chef auf einen langen Spaziergang mit mir. Auf dieser Wiese konnte ich mit ihm spielen und mich so richtig austoben.
Dann musste ich mich natürlich wieder für ein Erinnerungs-Foto präsentieren.

Weiter ging es in den Wald. Dieser Stecken würde mir passen. Ist der Chef wohl einverstanden damit?
Aber natürlich. Heute geht alles etwas lockerer zu und her. Ist ja schliesslich mein Geburtstag.

Das ist meine Spezialität - am Stecken kauen und wenn möglich zerstückeln.

Was ist denn jetzt wieder los? Aha - meine Leute packen die Koffer. Futter für mich ist auch dabei, auch mein Futternapf und mein Bettli, also nehmen sie mich auch mit.

Für 2 Wochen verreisen wir erneut ins Tirol, ins Hotel Tuxertal zu Anni, Hermann und Familie. Oh wie ich mich freue und Ferien habe ich mir wirklich verdient.

Nachfolgend einige Impressionen wie die Ferien für mich verliefen:

Auch ich bin herzlich in Empfang genommen worden im Hotel Tuxertal. Bereits am ersten Tag sind wir auf eine Bergwanderung gegangen.

Mit wem telefoniert denn mein Chef?  Ich habe es gehört, dass mich der Chef auch Ferien machen lassen will. Hin und wieder eine Fährte aber nicht mehr. Auch wenn ich sehr gerne arbeite, passt mir das natürlich.

Mein Chef hat mir gerufen. Also nehme ich neben ihm Platz und höre zu was er mir zu sagen hat.

Ich könne mich frei bewegen, aber müsse immer sofort zurückkommen, wenn er mir rufe. Daaas ist doch klaaar!!!!

Meine Chefin ist schon etwas müde, während dem mein Chef .... , was macht er wohl?

So habe ich mir meine Ferien vorgestellt.

Man könnte meinen ich hätte nach Fischen Ausschau gehalten.

Das tut mir so wohl. Ich liebe es, mich im Wasser zu tummeln.

So schade, dass wir schon weiter gehen, aber es wird sicher noch weitere Gelegenheiten geben.

Ich bin ein richtiger Retriever. Die Menschen müssten sich vor dem weitergehen erst wieder trocken reiben.

Eine Abfahrt im Schnee, das ist auch eine Disziplin die ich beherrsche. Runter und wieder rauf, runter und wieder rauf, ....

Das ist meine Art mich trocken zu reiben. Seht ihr - es ist mir vögeliwohl.

So hatte ich täglich meine Vergnügen und ich freue mich schon jetzt wieder auf unsere nächsten Ferien - hoffentlich wieder im Tuxertal.

Nach den beiden Mehrkämpfen ist heute mal wieder ein Prüfungstag. Es war so richtiges Hundewetter. Den ganzen Tag regnete es in Strömen und kalt war es auch. Uns Hunden passt dieses Wetter, nur die Menschen haben es nicht so gern.

Mein Chef war heute gut drauf und mit mir war er auch zufrieden. Vor allem mit der Fährte, denn die wurde heute mit einem knappen „Sehr Gut“ bewertet. Beim Revieren sei ich heute nicht so führig gewesen, aber ich habe alle 3 Gegenstände sauber zurückgebracht. Die Führigkeit ist sehr gut gelungen, ebenso die Unterordnung, obwohl ich mich beim „Sitz aus der Bewegung“ wieder nur zögerlich hingesetzt habe.

Immerhin erreichten wir in dieser Saison mit 273 Punkten die zweite Qualifikation „Sehr Gut“.

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        90 Punkte
Unterordnung     90 Punkte                                                                                                

Führigkeit           93 Punkte

Und nochmals einen Mehrkampf - diesmal in Bern! Will mir eigentlich mein Chef die Schweiz zeigen?

Mit der Unterordnung war mein Chef zum grossen Teil zufrieden mit mir. Nur das Sitz aus der Bewegung habe ich zu wenig schnell ausgeführt - minus 4 Punkte.

Dann ist meinem Chef mit einer Trainingskollegin ein Rencontre passiert. Ausserdem hat er den Autoschlüssel verlegt und musste ihn lange suchen. Was ist daraus geworden? Mein Chef hat sein Nervenbild auf mich übertragen und ich habe „Scheisse“ beim „Apportieren aus dem Marschieren“ gebaut. 15 Punkte sind uns dabei verloren gegangen.

Das „Voran mit Weiterschicken“ und „Voran“ mit Sprung“ zeige ich normalerweise auch besser - nochmals sind zweimal 4 Punkte verloren gegangen.

Mein Chef war mir aber nicht böse und hat es unter gemachte Erfahrungen abgebucht.

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Unterordnung     93 Punkte                                                                                                

Führigkeit           77 Punkte

Mehrkämpfe seien eine gute Vorbereitung auf Prüfungen, sagt mein Chef. Ich frage mich nur für wen? Meint er für mich oder für sich? Ok - keine Nasenarbeit am Mehrkampf.

Um es vorweg zu nehmen, ich war SUPER. Der Richter kommentierte die Unterordnung so: „Der Hund hätte ein Vorzüglich (mind. 96 Punkte) verdient, die Fehler hat der Hundeführer gemacht!!!“

Ich spürte schon beim Einlaufen, dass mein Chef überaus nervös war. Und dann ist es halt passiert. Er gab mir falsche Kommando, die ich dann so ausführte, und das hat uns 11 Punkte gekostet.

Speziell hat mich der Richterkommentar bei der Führigkeit gefreut. Ich sei ein gut ausgebildeter, freudiger Hund - wau, wau, wau !!!

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Unterordnung     86 Punkte                                                                                                

Führigkeit           96 Punkte

Das Fährten ist absolut nicht meine Stärke! (minus 11 Punkte) Bei einem Winkel hatte ich erneut grosse Probleme und habe gekreiselt, bis ich die Fährte wieder gefunden habe. ABER ich habe sie doch wieder gefunden. Ich weiss gar nicht was die Menschen immer zu meckern haben. Der Richter erwähnte immerhin, dass ich stark gekämpft habe. Meinen Chef lobte er speziell, dass er die Ruhe bewahrt habe.

Das Apportieren scheint für mich ein „Beringer-Syndrom zu sein. Statt mit dem Apport meinem Chef vorzusitzen, bin ich direkt ins Fuss gegangen - minus 6 Punkte.

Und zu guter Letzt bin ich beim Voran zu wenig geradeaus gelaufen - minus 5 Punkte.

Das nächste Mal will ich es definitiv besser machen. Mit 262 Punkten haben wir das SG (270 Punkte) nur knapp verpasst, haben aber gewonnen und mein Chef durfte einen Pokal heim nehmen.

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        82 Punkte
Unterordnung     92 Punkte                                                                                                

Führigkeit           88 Punkte

Ich habe den langen Winter mit dem vielen Schnee richtig genossen. Mein Chef hat ausgiebige Wanderungen mit mir unternommen. Durch Feld und Wald - da konnte ich mich so richtig austoben.

Jetzt freue ich mich aber auf den Trainingsbeginn. Einmal pro Woche möchte mein Chef mit mir eine Privatstunde belegen und ein Gruppentraining besuchen.

Zuerst möchte ich mich bei Dir für Deine Lesertreue bedanken. Die vielen Kontakte und die netten Begegnungen im vergangenen Jahr haben mir viel Freude bereitet.

Ich, mein Chef und meine Chefin wünschen Dir ein in jeder Beziehung glückliches neues Jahr. Wir drei freuen uns auf unsere nächste Begegnung.

Heute musste mein Chef schon um 7 Uhr im Kantonsspital Sursee einrücken. Sie haben im beidseitig Leistenbrüche operiert. Zum Glück ist er bereits am Abend wieder nach Hause gekommen.

Ich habe gehört, dass wir dieses Jahr ganz sicher an keine Prüfung mehr gehen und die nächsten Tage auch nicht trainieren können.

Jetzt kann ich mit der Chefin spazieren gehen - das geniessen wir beide.

Immer wieder werde ich angefragt, was BH3 eigentlich sei und was ich denn an einer Prüfung machen müsse.

Also - BH ist die Abkürzung für BegleitHund. BH ist eine Sportart für Hunde, die es so nur in der Schweiz gibt. BH3 ist dabei die höchste Stufe. Nachdem man BH1 und BH2 durchlaufen hat, startet man im BH3. Das hört sich so einfach an, es braucht aber doch sehr viel an Ausbildung und Ausdauer.

Für Interessierte schalte ich hier einen Link http://www.beggarwell.ch/beschrieb/begleithund_3.pdf. In diesem ist der Ablauf einer BH3-Prüfung detailliert beschrieben - viel Vergnügen.

Diesmal hat's geklappt - ich erreichte mit 276 Punkten mein erstes Sehr Gut im BH3 und wiederum den 1. Platz. Dies nur eine Woche nach meiner ersten BH3-Prüfung. Mein Chef hat gestrahlt und mich sehr gelobt. Und wieder hatte ich um 5 Uhr Tagwache - jetzt reicht es mir aber für ein paar Wochen!!!

Es haben sich halt wieder verschiedene kleinere Fehler eingeschlichen, aber zum Glück nur ein grosser. Beim Fährten habe ich an zwei Winkeln die Spur verloren und habe gekreiselt. Mit allergrösster Anstrengung habe ich beide Male die Spur wieder gefunden und die drei gelegten Gegenstände anstandslos verwiesen. 10 Punkte haben wir mit diesem Missgeschick verloren, aber dafür habe ich eine vorzügliche Arbeit im Revier gezeigt.

Beim nach Hause kommen hat mich die Chefin überschwänglich geherzt - das hab ich sooo gern! Die zwei haben dann auswärts gefeiert und ich durfte - wie meistens - dabei sein. Ist doch auch richtig, oder? Ich hab doch die Leistung gezeigt - wau, wau, wau!

Sabrina Obrist hat einige Fotos an der heutigen Prüfung gemacht und schreibt dazu: "Leider hatte ich mit dem Licht so früh am Morgen etwas Mühe, so dass die Fotos nicht ganz scharf sind".

Schon früh habe ich gelernt was beim laufen verlangt ist: "Ueche luege".

Das mach ich doch ganz prima.

Auch das "Fuss" muss perfekt sein, nämlich die Schulter am Knie des Hundeführers und "Ueche luege". Ich muss doch bereit sein auf das nächste Kommando meines Chefs.

Hier wirft mein Chef das Apportierholz. Ich muss ruhig sitzen bleiben, bis er mir das Kommando "Apport" gibt. Dann muss ich es auf schnellstem Weg holen und beim Chef vorsitzen, es auf sein Kommando ausgeben und mich ebenfalls auf sein Kommando ins "Fuss" setzen.

Diese Übung habe ich ohne Beanstandung gezeigt. Die Zuschauer waren begeistert und haben mir applaudiert.



42 ist wohl der Jahrgang meines Chefs, aber hier entspricht es unserer Startnummer.

Seht an, wie ernst mein Chef dem Richterbericht zuhört.

Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        88 Punkte
Unterordnung     94 Punkte                                                                                                

Führigkeit           94Punkte

Jetzt bin ich ein richtiger BH3-Hund

Mein Chef ist heute zum ersten Mal an einer BH3-Prüfung mit mir gestartet. Das war schon etwas eine Zumutung an mich, denn bereits um 5 Uhr war Tagwache und dann 1 ½ Stunden Autofahrt nach Beringen/SH. Mein Chef ist in Beringen aufgewachsen und ist ein Gönnermitglied des  Beringer Hundesport. Deshalb und weil wir letztes Jahr die BH2-Prüfung gewonnen haben, mutete er mir – sich selber sicher auch – diese Strapazen zu. 
Ich weiss, dass es sein Ziel war, mit mir das AKZ zu erreichen (je mind. 70 Punkte in Nasenarbeit, Unterordnung und Führigkeit). Alles was darüber sei, nehme er mit Freude sagte er. Schlussendlich haben wir 269 Punkte, damit die Qualifikation G (Gut) und den ersten Rang erreicht – ist doch SUPI, oder?
Die Qualifikation G gibt es für 240 bis 269 Punkte, mit 270 Punkten gibt es ein SG (Sehr Gut).  Ich verstehe meinen Chef, dass ihn das eine Pünktchen „wurmt“, aber ….. Ich hörte ihn erzählen, dass er mir auf der Fährte nach dem Verweisen des zweiten Gegenstandes ein Doppelkommando für „Such“ habe geben müssen und damit einen Punkt abgegeben habe!!!
Im Revier habe ich den dritten Gegenstand nicht gefunden und damit 6 Punkte verloren. Ich habe ihn wohl angezeigt, aber mein Chef hat es nicht gemerkt und mich zurückgerufen. Also kann er es nicht nur mir ankreiden. Das macht er auch nicht. Er ist sehr fair zu mir und deshalb arbeite ich gerne mit ihm.
Beim Apportieren hatte ich dann allerdings einen totalen  Blackout. Einmal bin ich anstatt mit dem Holz ins Front zu gehen direkt ins Fuss gegangen und das andere Mal etwas schräg vorgesessen. Diese 7 Punkte nehme ich auf meine Kappe.
Wichtig ist mir, dass mein Chef eine riesige Freude an mir hatte und mich entsprechend gelobt und verwöhnt hat . Ich sei jetzt ein richtiger BH3-Hund! Es gefällt mir, wenn ich ihm Freude machen kann - ich lebe den Flat-Slogan „Will to please“.


Detaillierte Resultate:                                                                                                                  
Nasenarbeit        86 Punkte
Unterordnung     90 Punkte                                                                                                

Führigkeit           93 Punkte


Hier mein Chef bei der Pokalübergabe an der Rangverkündigung, die durch die Sekretärin des Prüfungsleiters (Fränzi) erfolgte.
Leider konnte ich nicht dabei sein. Aber so wie er strahlt ist er wirklich zufrieden, auch wenn uns ein Pünktchen zum SG fehlt.

Wir waren im Hotel Tuxertal bei Familie Grubauer im Hotel Tuxertal, A-6293 Tux (Tirol) http://www.tuxertal.at/de/hotel-tuxertal/. Die ganze Familie Grubauer sind sooo nette Leute und das Hotel ist eine Tankstelle für die Seele, haben meine Leute gesagt.

Das war super schön! Die ganze Zeit konnte ich mit meinem Chef und meiner Chefin rund um die Uhr zusammen sein. Nur wenn sie zum Essen gingen, musste ich alleine im Zimmer bleiben. Natürlich habe ich immer auf ihre Schritte gelauscht und mich gefreut, wenn sie wieder bei mir waren.

Auf einer unserer täglichen Wanderung. Hier eine halbe Stunde nach dem Abmarsch vom wunderbaren Hotel Tuxertal in der Ortschaft Tux (1'300 m.ü.M.).

Immer und immer wieder höre ich den Chef und die Chefin sagen wie wunderschön es hier sei. Tief unten im Tal sieht man Tux.
Öfters höre ich meine Chefin auch fragen: "Gohts no wiit?"
Also mir gefällt es hier, da kann ich so richtig frei umeseckle.

Bisch au ä chli müed? Magsch no?

Wer fragt denn hier wen? Die Chefin mich, oder ich die Chefin?

Obwohl die zwei viel grösser sind, habe ich sicher keine Angst vor ihnen. Wenns darauf ankommen sollte, wäre ich eh ganz schnell weg.

Also liebe Chefin, du brauchst keine Angst um mich zu haben.

Übrigens ich habe bereits als Welpe in Kerns Bekanntschaft gemacht mit Kühen.

Bald haben wir die Grübelspitze (2'400 m.ü.M.) erreicht. Hier muss meine Chefin noch etwas ausruhen und ich kann beobachten was so um mich herum läuft.

Mein Chef hat Bekanntschaft mit verschiedenen Bauern gemacht und sie haben ihm erlaubt mit mir auf ihrem Land zu trainieren.

.... und das in den Ferien ..... !?!?!

Aber schaut doch wie es mir gefällt, wie ich freudig auf der Spur bin (hier beim Louis in Tux).

Endlich ist es soweit!
Ich habe mich so auf diesen Tag gefreut. Vorgestern bin ich 4 Jahre alt geworden, das wird heute gefeiert. Nach 4 Jahren habe ich mal wieder mein Mami, Grossmami und 5 meiner Geschwister gesehen (3 konnten leider nicht kommen). Ausserdem sind noch eine Tante und ein Onkel angereist - finde ich so cool.
Ganz speziell gefreut habe ich mich auf meine Ziehmutter Hanni, auf ihre Töchter Pia und Christine sowie die drei Grosskinder. Mein Ziehvater Joseph war unser Geburtshelfer. Er war also der Erste, der uns zu Gesicht bekam. Der heutige Tag ist eine spezielle Erinnerung an unseren lieben, unvergesslichen Joseph.

Programm:
09:30 Uhr Treffpunkt zu Kaffee und Gipfeli im Wirtshaus Herlisberg
10:30 Uhr Abmarsch zu einer gemütlichen Wanderung (ca. 1 ½ Std.) – mehrheitlich im Wald.
12:30 Uhr Apéro / Mittagessen im Wirtshaus Herlisberg – gemütliches Beisammensein.

Hier geht das Gaudi los. Wo sind denn die anderen?

Ob uns unsere Leute wohl noch unterscheiden können? Wir sind doch alle gleich hübsch und schwarz.

Nur gut dass wir einen perfekten Apport haben und auf unsere Namen hören!

... dann gings ab in den Wald. Da gab es so viel zum "luege" und "schmöcke".

Mein Chef hat aber zur Vorsicht gemahnt, denn es gibt recht viel Wild hier im Herlisbergerwal. Also musste auch etwas Ordnung sein - das kennen wir ja!

Ich bin mich ja von meinen Geburtstagen gewohnt, dass man an speziellen Anlässen in die Kamera gaffen muss.

Wer sitzt denn da braver und verhält sich ganz ruhig? Unsere Meistersleute oder wir Fladdis?

... das gleiche nochmals, jetzt von der Seite.

So langsam haben wir genug! Viel lieber toben wir noch etwas herum.

... und jetzt noch mit Begleitung. Da legen sich schon mal einige nieder oder schauen gelangweilt umher.

Diese Aufnahme hat sich unsere Ziehmutter innigst gewünscht.

Schaut her wie wir alle artig bei Hanni sitzen und wie sie von Herzen strahlt.

Liebes Hanni wir haben dich soo... gern! Du bist und warst immer so lieb zu uns. Wir danken dir für alles.

Zusammen mit meinem Chef habe ich schon viele Erfolge erreicht, aber der heutige Tag war eindeutig der erfolgreichste für uns.

Zum Abschluss übergibt Hanni meinem  Chef - als Dank für die Organisation - einen goldenen Knochen und ein Kissen. Sicher darf auch ich mal meinen Kopf darauf legen-

Besonders gefallen hat mir, dass auch so viele junge Leute an unser U-Wurf-Treffen gekommen sind. Schon heute freue ich mich auf unser nächstes Wiedersehen. Machet’s guet und blibed gsund!

Bereits letztes Jahr, am Pfingstmontag, sind wir am Mehrkampf beim KV Münchenbuchsee und Umgebung gestartet - damals noch im BH2. Da wir damals gewonnen haben, war mein Chef der Meinung, dass wir wieder hingehen sollten. Es sei eine gute Vorbereitung für spätere BH3-Prüfungen. Ist mir recht, denn ich will doch auch mal zeigen, was wir alles geübt haben!

Mein Chef konnte wieder sehr stolz auf mich sein. Mit 185 Punkten haben wir erneut den 1. Rang belegt. „Folgen frei“ und „Voran (40 Schritte) mit Sprung (-20 Schritte/70 cm)“ haben mit etwas Mühe bereitet. Ich habe in diesen beiden Disziplinen je 4 Punkte verloren In allen anderen Disziplinen erreichte ich ein SG und 2x sogar ein V (Vorzüglich).

Kann mir vorstellen, dass mein Chef nächstes Jahr wieder mit mir nach Münchenbuchsee fährt. Wieder an einen Mehrkampf oder vielleicht an eine Prüfung - je nach Wettkampfkalender.

Schon wieder Geburtstag, jetzt bin ich 4-jährig und ein stolzer Flat. Natürlich ist heute wieder Fototermin beim Chef und der Chefin. Ich nimm es gelassen und schaue einfach ganz cool in die Kamera.

Es läuft einiges mit mir:

  • Heute Morgen war der Chef mit mir im Training.

  • Morgen starten wir an einem Mehrkampf (selbstverständlich im BH 3).

  • Für Übermorgen hat mein Chef das U-Wurf-Treffen organisiert. Da sehe ich mal wieder mein Mami, Grossmami und 5 meiner 8 Geschwister. Ausserdem werden noch 1 Tante und 1 Onkel am Treffen sein. Das wird sicher ein Gaudi!!! Bestimmt ist auch wieder Fotoshooting angesagt. Ich werde über den Anlass berichten.

... hier schön brav sitzen - in die Kamera gaffen ....

... dann liegen und zur Chefin schauen (das mach ich gern, vielleicht gibt sie mir ja ein Gutzi?)

... und jetzt noch stehen und zum Chef luege (für Nicht-Hündeler: die ausgestrekte Zunge gilt nicht etwa dir).

Mein erster Start im BH3 (Mehrkampf)

ZIG-Meisterin 2010 mit 188 Punkten ist Rahel Bolliger mit ihrer Chili, einer Soft-Coated Wheaten Terrier Hündin. Wir gratulieren Euch ganz herzlich - SUPI, BRAVO!!!
Schon an der ZIG-Meisterschaft 2008 in Sursee habt ihr mich und meinen Chef geschlagen. Damals sind wir noch im BH1 gestartet. Ihr zwei belegten damals mit 187 Punkten den 5. Rang, wir mit 183 Punkten den 9.
Den zweiten Rang - 187 Punkte - erreichten Inge de Silva Zibung (unsere langjährige Trainerin) mit ihrer Quendy, einer Riesenschnauzer Hündin. An der ZIG-Meisterschaft 2008 in Sursee waren die zwei ZIG-Meister im BH3, mit 193 Punkten.
Zusammen mit meinem Chef erreichte ich mit 185 Punkten den ausgezeichneten 3. Rang und damit einen Podestplatz. Der Chef konnte wieder strahlen und war sehr zufrieden mit mir. Unnötigerweise hat er mir beim „Sitz aus der Bewegung“ und beim „Stehen aus dem Laufschritt“ je eine starke Körperhilfe gegeben. Schade sagte der Richter: „Dafür muss ich dir je 2 Punkte nehmen!!!“

Sieger-Trio ZIG-Meisterschaft 2010:
Hier strahlen sie um die Wette. In der Mitte Rahel mit Chili, links Inge mit Quendy und rechts ich Ruffo - pardon mein Chef mit mir.

Am 14. April, am Morgen früh hat mein Chef das Detachieren mit mir geübt - ich war SUPI, sagte er. Dann plötzlich machte er ein schmerzverzerrtes Gesicht, eine Muskelzerrung ist ihm in der Wade eingefahren.
Wie nach seiner Knieoperation 2007 hat er mich täglich zu meiner Chefin ins Büro gebracht. Er konnte ja nicht einmal mit mir spazieren gehen.
Am Montag 3. Mai will er wieder ein leichtes Training mit mir aufnehmen. Darauf freue ich mich, denn ich bin alles andere als ein Büro-Hund.

Mein Chef war mit mir im Hotel Schweizerhof, der von Herr Conradin und seinem netten Team hervorragend geführt wird - http://www.schweizerhof-gr.ch
Es war eine arbeitsintensive und für meinen Chef zugleich eine vergnügliche und kulinarisch hervorragende Woche - der Schweizerhof ist ein Geheimtip.
Wir waren in einer Dreiergruppe - unter der Leitung von Vreni Herrmann - eingeteilt. Sabina arbeitete mit Mitch, einem Golden Retriever und Margrit mit Barik, einemTervueren. Margrit war von ihrem Lebenspartner Peter begleitet. Auch Peter hat bei den Arbeiten interessiert und begeistert mitgemacht.

Hier ein Blick von Müstair hinauf zur Nachbarsgemeinde Sta. Maria im Val Müstair gelegen. Müstair ist der Grenzort zum Vinschgau, d.h. zum Südtirol, Italien.In Sta. Maria ist noch zuviel Schnee gelegen, so sind wir täglich ca. 12 km nach Mals im Vinschgau gefahren. In Mals hat sich einige Tage später (12.04.) ein schlimmes Zugsunglück mit 10 Toten ereignet.

Hier in Mals war der Boden "furztrocken". Ich hörte meinen Chef sagen, dass das sehr gute Trainingsbedingungen seien - also packen wir es an, will heissen ich - Ruffo - packe es an.
Auf dem Bild ist zu sehen, wie ich die Fährte aufgenommen habe, Nase tief auf dem Boden, so wie es sich gehört.

Seht ihr wie ich mich konzentriere.

Die Leiterin, Vreni Herrmann verfolgt aufmerksam meine Arbeit.

Hier noch einmal einen Eindruck vom Gelände.

Auch Margrit folgt interessiert unserer Spur. Peter macht Barik bereit und schaut uns aus der Ferne zu.

Mein Chef kann stolz auf mich sein (ist er auch!!!).

Jetzt interessieren mich nur noch die versprochenen Leckerli und Wasser, damit ich meinen Durst löschen kann.

Da es heute bis ins Vinschgau hinunter geschneit hat, sind wir heute nur nach Müstair gefahren.
Sabina ist eine so genannte Fremdfährte für mich gelaufen. Obwohl die Gefahr besteht, dass ich im Schnee auf Sicht fährten könnte, halte ich die Schnauze tief und suche die Spur mit der Nase.
Komentar meines Chefs: Supi Ruffo - ganz gut gemacht.

Dieses Jahr will mein Chef mit mir im BH3 starten. Ich bin lernwillig und freue mich darauf. Monika Ballerini wird meinem Chef wohl sagen und zeigen, was er wie mit mir üben muss.
Ich werde mich immer mal wieder an dieser Stelle melden.

In den Sparten nach SKG-PO werden nur die Resultate mit AKZ aufgeführt  (Prozentzahl ergibt sich aus den 3 höchsten Resultaten). Die Erstplatzierten der jeweiligen Klasse erhalten einen Zinnbecher.

Begleithund 2:
1. Haredale Questing Jools  LA     Barbara Banholzer
2. Uruffo v. Schauensee    FCR   Max Blank

Ich bin meinem Chef dankbar, dass er nur wegen des Zinnbechers wegen dieses Jahr auf eine weitere Prüfung verzichtet hat. Somit begnügen wir uns mit dem zweiten Platz.
Die sehr guten Resultate widmet mein Chef meinem Ziehvater (Züchter) Joseph F. Joller († 31.07.2009)
- 15.11.09:    1. Rang ( 5 Teiln.)  274 Punkte / Sehr Gut mit AKZ,   KV Niederamt/AG
- 28.11.09:    1. Rang ( 5 Teiln.)  284 Punkte / Sehr Gut mit AKZ,   SRC, Beringen/SH

28.11.2009
Der Richter Erwin Patzen (3-maliger Weltmeister Fährtenhund) bespricht mit meinem Chef unsere Leistung im Revier. Schaut nur meinen Chef an - wie er strahlt!
Vorzügliche Arbeit - so muss es sein - VOLLE Punktzahl !!!!
Das hat mein Chef mit mir ganz super trainiert - heute durften wir die Früchte (Guuzi wären mir allerdings lieber) ernten.

Meinen Geburtstag haben wir während den Ferien ausgiebig gefeiert und ausserdem bin ich froh, dass ich heute nicht schon wieder separat zum Fotografieren antreten muss.

Das ist suppi! Mein Chef und meine Chefin nehmen mich fast überall hin mit. Auch ihre Ferien haben sie umgestellt. Früher fuhren sie immer irgendwo in den Süden, seit sie mich haben, bleiben sie eher in den nördlichen Regionen. Dieses Jahr durfte ich mit auf das Hausboot - 2 Wochen unbeschwerte Fahrten auf den Kanälen des Burgunds.

Hier in Digoin finden sich 3 Kanäle zusammen:
- Canal latéral à la Loire
- Canal du Centre
- Canal de Roanne à Digoin
Diese haben wir im Verlauf der zwei Wochen alle (nicht vollständig) befahren.
Wie gewohnt habe ich meine täglichen Futterrationen erhalten. Chef und Chefin haben sich hingegen von den regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen (auch flüssig!).

Das ist unser Hausboot - ganz super eingerichtet:
- Salon
- Küche
- 2 Schlafräume
- 2 Duschen / WC
- 2 Steuerstände (innen /und aussen)

Die zwei sind aber glücklich!!! Sie haben es ja auch sehr gut mit mir!!!
Auf dem Boot fühle ich mich etwas eingeengt, aber zum Glück gehen die Zwei täglich mit mir laufen und zwischendurch kann ich mich auch mal in der Loire abkühlen gehen. In den Kanal darf ich nicht, da das Wasser sehr verschmutzt ist und ich den Ausstieg aus dem Kanal nicht überall allein schaffen könnte.


Mein Chef war Kapitän und meine Chefin Matrose (was denn sonst?). Ich bin meistens oben beim Kapitän gesessen und habe so quasi zusammen mit meinem Chef die Arbeiten meiner Chefin überwacht

... doch, doch - sie macht es gut und gewissenhaft!

... was hat der Chef gerufen?
"Ganz gut angemacht, jetzt kannst du losbinden dass ich aus der Schleuse fahren kann".
Ich weiss aus eigener Erfahrung was so ein Lob bewirkt. Ich muss schon sagen mein Chef kann auch den Matrosen sehr gut motivieren.

Seht nur wie konzentriert meine Chefin an der Arbeit ist - hier in der 7,2 m tiefen Schleuse "Bourg le Comte" (Ecluse 7 / K 36,628 im Canal de Roanne à Digoin).
Da hat sie sich aber ganz sicher wieder ein feines Nachtessen und einen edlen Tropfen Wein dazu verdient.

Wir haben eine wunderbare Gegend befahren:

Zum Beispiel hier die Schleuse Nr. 1 in Digoin, mit der gleich anschliessenden Kanalbrücke des  Canal de Roanne à Digoin (auch Canal Tranquille genannt) die über die Loire ins Städtchen Digoin führt.

Hier ist sie, die Kanalbrücke und die Loire. Wenn ich das Wasser so rauschen höre, bin ich fast nicht mehr zu halten!

... das ist meine Welt. So stell ich mir meine Ferien vor!
Mein Chef versteht das zum Glück sehr gut und so lässt er mich immer und immer wieder Holzknebel aus der Loire apportieren.

... auch Spaziergänge auf den sog. Treidelwegen gefallen mir sehr gut. Da wird denn auch immer wieder mit mir gespielt.

Hier muss ich mal wieder zum Fotoshooting antreten - das langweilt mich eher.

... und jetzt natürlich noch ein Foto mit meinem Chef. Viel lieber würde ich mich in den Kanal stürzen - aber eben ...

Im Hafen von Briennon zeige ich mich zusammen mit der Chefin wieder von der allerbesten Seite

Mein lieber Ziehvater Joseph Joller ist heute gestorben. Monatelang hat er tapfer gegen eine schwere Krankheit gekämpft. Mein Chef und meine Chefin durften ihn bis in die letzten Tage begleiten. Jetzt haben sie und ich einen ganz, ganz lieben Menschen nicht mehr. Wir sind sehr, sehr traurig, aber .....
mein Chef hat mir die Geschichte von der Regenbogenbrücke erzählt. Darin habe ich echt Trost gefunden. Und alle diejenigen, die Mühe haben, den lieben Joseph los zu lassen, sollen sich doch bei meinem Chef nach der Geschichte von der Regenbogenbrücke erkundigen.

- 17.05.09:  2. Rang   (  4 Teiln.)  181 Punkte, Dobermann-Club Luzern
- 01.06.09:  1. Rang   (  7 Teiln.)  190 Punkte, KV Münchenbuchsee u.U.
- 04.07.09:  5. Rang   (10 Teiln.)  189 Punkte, HSRL Luzern

17.05.2009

Sau heiss ist es, aber ich bin trotzdem bereit zur Unterordnung.
Ist doch Supi wie ich "ueche luege".


17.05.2009

Setzen, Legen, Front machte ich nahezu perfekt ....
wenn nur das Bellen nicht wäre!!! Aber ich lerne auch das noch meint mein Chef.

17.05.2009

Ende gut, alles gut. Mein Chef sieht auf jeden Fall recht zufrieden aus. Ich selbst bin jetzt hundemüde und habe einen Sau-(Hunde-)durst.

01.06.2009

Da hab ich mich von der besten Seite gezeigt - die Richterin, Tea Martine hat meine gezeigte Arbeit in der Führigkeit mit 97 Punkten bewertet (seht ihr wie mein Chef strahlt?)


Wie bereits erwähnt, trainiert jetzt mein Chef seit dem 5. November mit mir im HSRL in einer gemischten BH2- / BH3-Gruppe. Da staune ich nur, was meine Hunde-Kolleginnen und -Kollegen bereits alles können.
Als BH2-Anfänger machen wir uns recht gut. Mein Chef will dieses Jahr mit mir im BH2 starten - mir soll es recht sein, ich lerne gerne neue Arbeiten.

Da hat mein Chef echt gestaunt. Beim surfen im Internet ist er auf der Homepage des Kynologischen Vereins Luzern auf die Resultatseite gestossen und hat darin die Liste der Jahreswertung 2008 gefunden.
Ohne es zu wissen oder zu vermuten haben wir (beide die Jüngsten !!!) den vierten Rang erreicht - das hat ein Extra-Gudeli und zusätzliches Lob für mich gegeben.
N.B. Ab jetzt wird mein Chef mit mir für den HSRL starten (er bleibt jedoch Mitglied im KV Luzern und ausserdem ist er Gönnermitglied im Beringer Hundesport).

Heute vor zwei Jahren haben mich mein Chef und Edith bei meinen Zieheltern – Joseph und Hanni Joller – abgeholt. Wie schnell doch die Zeit vergeht!
Ich habe eben noch gehört, wie der Chef zu Edith sagte: „Weißt Du noch, heute vor zwei Jahren? Weißt du noch wie klein unser Ruffo damals war? Erinnerst du dich, dass ich für ihn einen Rasenplatz hergerichtet habe, damit er darin bieseln kann? “
Da gibt’s doch sicher noch ein paar Bilder von diesem Tag!

Ich bin (Hunde)müde, aber es tut sooooo wohl, wenn ich so lieb gestreichelt werde! Ob meine Geschwister wohl auch an so einen guten Platz gekommen sind?
Der Abschied von meinem Mami, von meinen Geschwistern,  von meinen lieben Zieheltern, die Reise im Auto und all die neuen Eindrücke, das war alles etwas viel. Das versuche ich jetzt im Schlaf zu verarbeiten.
Was meint ihr - ich soll hier auf diesem wunderbaren Plätzchen pipeln? Und wo ruhe ich mich danach aus? Das ist doch ein Plätzchen zum "sünnele".
Seht ihr wie ich's meine?
Da bin ich aber froh, wenn ihr das versteht!
N.B. Anmerkung von meinem Chef:
Während der ganzen Welpenzeit hat Ruffo nur 3x in die Wohnung gepipelt - er war/ist so ein Braver.

Wir haben die Prüfung beim KV Uri in Erstfeld mit der Qualifikation "Sehr Gut" mit 273 Punkten und mit AKZ bestanden:
- Nasenarbeit         97 Punkte
- Unterordnung      90 Punkte
- Führigkeit            86 Punkte 

In der Unterordnung und in der Führigkeit sind mir und meinem Chef wiederum dumme Fehler passiert, die unnötig viele Punkte gekostet haben: 
Beim "Apportieren" war ich supermotiviert aber offensichtlich auch etwas übereifrig. Ich bin mit dem Holz in meinen Chef gerannt, das Holz fiel auf den Boden (Richter „ach wie schade!!!“), ich habe es aber sofort wieder aufgenommen, bin meinem Chef zwischen den Beinen durchgegangen und bin vorgesessen, aber leider etwas schräg - das kostete 5 Punkte. 
 Beim „Durchgehen einer Personengruppe“ hat eine Person soooo gut gerochen, da musste ich meine Schnauze kurz hinhalten - ist doch begreiflich - oder? Das kostete leider auch 6 Punkte, zumal ich am Schluss nicht schön gesessen sei - aber, aber, aber. 
 Beim „Weitsprung“ haben wir ebenfalls unnötig 6 Punkte verloren. Mein Chef hat ausgerechnet heute den Anlauf etwas verlängert und dann das Kommando „Sprung“ zu früh erteilt. Soweit konnte ich gar nicht springen und habe das letzte Band touchiert.
Übung macht den/die Meister. Ich traue meinem Chef zu, dass er uns mit der notwendigen Unterstützung noch zu einem ganz guten Team reifen lässt.

Mein Chef hat ja gesagt, dass er mit Umsicht nach einer neuen, guten Ausbildungsmöglichkeit für uns sucht. Er hat sie gefunden - beim HSRL (HUNDESPORT REUSSBÜHL/LITTAU). Wir sind in die BH2-Gruppe aufgenommen worden.
In Einzel-/Privatstunden lassen wir uns bei Monika Ballerini schulen. Sie war Vize-Schweizermeisterin der Obedience Schweizermeisterschaft 2008.

Mein Chef hat uns vor 2 Tagen kurzfristig beim SC OG Emmenbrücke zur HHB-Prüfung angemeldet.
(N.B. HHB heisst Hunde-Halter-Brevet - Informationen unter   http://www.hundehalterbrevet.ch).
Ich, Ruffo war super - wir haben bestanden! Zusammen mit meinem Chef habe ich 15 1/2 von 16 möglichen Punkten erreicht (nur 3 von 28 Prüflingen erreichten 16 Punkte).
Dieser Erfolg war vorallem für meinen Chef und seine Moral sehr wichtig.

Wir hatten eine gute Zeit zusammen und darum hat mein Chef Inge folgendes wissen lassen:
„Ich bedaure es, dass wir uns verkracht haben. Ich möchte gemachte Fehler nicht bei Dir suchen sondern nehme diese auf mich – es tut mir leid. Ich bin Dir vor allem immer noch sehr dankbar, dass Du während der Probleme mit meinem Knie, Ruffo im Training geführt und Edith angewiesen hast. Wir haben gegenseitig viel und gerne für einander gemacht.

  • Es war eine Intensivwoche mit Unterordnung, Führigkeit, Revieren, Fährten
  • Teilnehmer waren SporthündelerInnen und solche die es werden möchten.
  • Die Ausbildung erfolgte im Ausbildungszentrum Frohbuel/Menzingen und Umgebung
  • Trainings-Zeiten waren von 09.00 h – 11.30 h / 13.30 h – 16.00 

Jubiläums-Trainingswoche im Fondei, im Berghaus Casanna bei Fam. Margrit und Christoph Menegon-Hafen, 7099 Fondei-Langwies/GR
Übungsleiter war Walter Frei, ein Schulkollege von meinem Chef. Walter Frei ist seit 45 Jahren Besitzer von Rottweilern. Er ist Zentralpräsident des Schweiz. Rottweilerhunde-Clubs, Wesensrichter beim Schweiz. Rottweilerhunde-Club und beim Schweiz. Riesenschnauzerclub.

Hier wohnte ich zusammen mit meinem Chef – im Ski- und Berghaus Casanna, hoch über Langwies/GR, auf 1944 m ü.M., im sanften Fondei gelegen.

Ein Blick nach rechts vom Berghaus Casanna zeigt in Richtung Arosa.

Der Blick nach links vom Berghaus Casanna eröffnet uns die schöne Walser Siedlung Strassberg. Keine Bergbahn stört das Landschaftsbild. Das Hochtal lebt von seiner Ursprünglichkeit. Hinter den Bergen kann der grossartige Ausblick ins Prättigau genossen werden.

Vis à vis vom Berghaus Casanna thronen herrliche Berge mit dem Weissfluhjoch links im Hintergrund.

Was wollen denn die von meinem Chef wissen?

Übrigens es handelt sich hier um die Fondei-Trainings-Gruppe 2008 unter der Leitung von Walter Frei - dritter von links zusammen mit seiner lieben Frau Marianne.

Es fehlen auf dem Foto die Fotografin Jessica und Michi der später anreiste.

Sollen wir hier beginnen???

Mein Chef darf heute ruhig ein grosses Paulaner trinken, denn er hat mich auch gut versorgt und ich bleibe lieber oben im Zimmer und warte auf ihn.

Der Chef und die Chefin sind ganz ausgelassen und gratulieren mir zu meinem Geburtstag. Na ja - das kenn ich doch, ist ja nicht mein erster!
Wie üblich fährt der Chef mit mir los. Ob er wohl trotz meines Geburtstages arbeiten gehen will? Mal schauen .... - Guuzi hat er auf jeden Fall mit dabei!

Ich soll mich ganz artig hinsetzen. Das sei so, dass man am Geburtstag ein schönes Foto machen will.
Ist es gut so?

Ja supi - aber jetzt noch eines von vorne.

So jetzt will ich aber Action - komm Chef, siehst du wie ich geladen bin?

Mein Chef hat wie folgt an seine Freunde berichtet:
Ruffo und ich sind gestern (29.06.2008) an der ZIG-Meisterschaft bei der KG Surental, Sursee in der Kategorie BH1 gestartet. Von 30 Teilnehmern haben wir den 9ten Rang mit folgenden Resultaten belegt:
- Unterordnung:  94 Punkte
- Führigkeit:         89 Punkte
Ich machte wiederum neue, mir bis anhin unbekannte Erlebnisse, diesmal in der Führigkeit. Mein treuer Freund Ruffo ist ganz offensichtlich ein äusserst aufmerksamer Hund. Er hat gehört wie ich uns beim Richter angemeldet habe: „  … WIR laufen (nicht ich laufe) selbständig“. Das führte dazu, dass er beim Abrufen mein Kommando nicht abgewartet hat, sondern selbständig gestartet ist. Spass beiseite, das hat natürlich Punkte gekostet!!!

SchülerInnen von Inge die alle im BH1 gestartet sind - ihr Strahlen sagt mehr aus als tausend Worte!

·   Rahel Bolliger mit Chili, Soft-Coated Wheaten Terrier, 5. Rang - 187 Pte.
·   Max Blank mit Ruffo, Flat Coated Retriever, 9. Rang - 183 Pte.
·   Karin Fischer mit Simba, Goldenretriever, 13. Rang - 178 Pte.
·   Romy Nideroest-Bachmann mit Maureena, Labrador, 23. Rang - 171 Pte.
·   Walter Buchwalder mit Flash, Goldenretriever, 24. Rang - 168 Pte.

Und hier nochmals mit der strahlenden Trainerin. Inge wurde erneut ZIG-Meisterin im BH3.


Ich weiss gar nicht warum die Hundeführer/innen vor und während Prüfungen so nervös sind. Wir 4-Pfoten machen doch die Arbeit!
Nach dem anstrengenden Tag - nach den Strapazen - wurde bei mir zu Hause auf der Terrasse noch ein wenig gefeiert.
Ich hatte doch die Strapazen! Aber ich bin ja zufrieden, denn ich habe feine Gutzis vom Chef bekommen.

Mein Chef und Karin. Nur dass ihr's wisst, fotografiert habe nicht etwa ich, sondern meine Chefin.

Ich bin müde und hab mich .ins Bettli verzogen.

Kurz und bündig: es war in jeder Beziehung ein abwechslungsreiches Seminar. Fotos können auf der Homepage von Vreni Reding angeschaut werden http://www.hundeschule-wyden.ch
Am Freitagabend konnte ich zu hause bleiben - es war ein Theorieabend für meinen Chef (natürlich auch für die übrigen HF) angesagt. An den folgenden Tagen soll es dann ins Gelände gehen.
Am Samstag war es den ganzen Tag wohl kalt aber trocken. Ich konnte meine Nase ins Gras setzen und den vom Chef gelegten Spuren folgen. Das mach ich echt gerne.
Am Sonntag ist der Winter zurückgekehrt. Nur mit Glück hat uns mein Chef ins Trainingsgelände nach Menzingen chauffieren können. Es hat dann den ganzen Tag geschneit. So war es natürlich vor allem für meinen Chef einfach zu fährten!!! Er meint immer er müsse wissen wo die Fährte liegt, aber ich suche doch!!! Hoffentlich begreift er das endlich.

Mein Chef hat wie folgt an seine Freunde berichtet:
Ruffo und ich sind müde aber glücklich wieder nach hause gekommen. Wir haben unser zweites AKZ geschafft! Das besondere Erlebnis dabei ist für mich , dass die Prüfung in meinem Heimatkanton stattgefunden hat.
- Nasenarbeit:      93 Punkte
- Unterordnung:   87 Punkte
- Führigkeit:         83 Punkte

Vor zwei Wochen haben wir uns von 76 über 86 auf 92 Punkte hochgeschafft, diesmal ging's bergab. Aber ich habe wiederum sehr viel gelernt. Im Apportieren haben wir diesmal 7 Punkte (Olten 5) und im Weitsprung 15 Punkte (Olten 2) verloren. Das ärgerliche für mich ist daran, dass wir vorab je einen Probesprung über Hoch- und Weitsprung zu gute hatten - und ich darauf verzichtete !!! Im Nachhinein habe ich gesehen wie die Bänder am Weitsprung flatterten, was Ruffo offenbar dazu veranlasste, zusammen mit mir am Hindernis vorbei zu speeden (ich hatte einen zweiten Versuch zu gute).
Wie auch immer - ich bin zufrieden und jetzt gibt es bis im Juni eine Wettkampfpause - Ruffo ist ja erst 1 1/2-jährig

Der Richter Roger Brugger bespricht unsere Arbeiten.

Warten auf die Siegerehrung. Mein Chef ist nachdenklich - mit mehr Erfahrung hätten wir problemlos die Qualifikation "Sehr gut" erreicht.

(ein Brief an meine Geschwister)
Meine lieben Geschwister vom U-Wurf
Heute am 10. März 2008 sind wir schon 1 ½ Jahre alt. Wie geht es euch und euren Chefs?
Mein Chef war am Sonntag, 2. März an einer BH1-Prüfung in Olten mit mir. Es war auch seine aller erste Prüfung und so bin ich der Meinung, dass er sich gar nicht soooo schlecht angestellt hat. Wir mussten ja auch dem Sturm „Emma“ trotzen, d.h. dass vor allem das Fährten gar nicht einfach war für mich!
Wir haben die Qualifikation Gut und das AKZ mit 254 Punkten erreicht:
- Nasenarbeit       76 Punkte
- Unterordnung    86 Punkte
- Führigkeit          92 Punkte
Schuld war nicht (nur) der starke Wind beim Fährten. Es war einmal mehr etwas das Unvermögen meines Chefs. Er glaubte besser zu wissen, wo sich der Winkel befindet. Als Folge seines Fehlers habe ich den Winkel etwas überlaufen. Der Winkel führte nach rechts und von links kam der sehr starke Wind!!!! (no more comments)
Dennoch – wir waren sehr, sehr gut zufrieden. Immerhin war ich der jüngste Teilnehmer, es war unsere erste Prüfung und ich bin ja der erste Hund im Leben meines Chefs. Auf jeden Fall gab es eine extra Portion Leckerli vom Chef und beim nach Hause kommen hat mich auch die Chefin überschwänglich gelobt.
Bis zum nöchschte mal. Machets guet und lönd Eueri Lüüt lo grüesse - au vo mim Chef und dä Chefin
Euer Ruffo

N.B. Im Anhang Fotos der Rangverkündigung

02.03.2008, KV "Säli" Olten
Der Chef scheint zufrieden mit mir zu sein - ich war aber auch ganz aufmerksam und habe gut gearbeitet!

Ich wäre eigentlich auch gerne dabei gewesen! Was hat wohl der Chef erhalten? Sicher Guuzi für mich, denn ich hab ja eigentlich die Arbeiten ausgeführt. Ich bin sicher, dass der Chef schon an mich denkt.

Was soll denn das? Einen Baum haben die Menschen ins Wohnzimmer gestellt! Ich dürfe aber nicht daran pinkeln sagte mir der Chef - also gehorche ich, wie meistens.
Dann haben sie noch Päckli unter den Baum gelegt. Die seien aber nicht zum apportieren, das seien Gschänkli für einander. Mal sehen wie das vor sich geht. Mein Götti nimmt schon mal eines in die Hände.

Das sei für mich - ein Gutschein, erklärt mir der Chef.
Also ich bin zufrieden, das sieht man mir doch an oder?

.... oder etwa nicht?

.... oder etwa nicht?

Genau 17 Wochen hat mich die Chefin mit ins Büro genommen. Diese Zeit kommt einer RS (Rekrutenschule ) gleich, also habe ich so zu sagen eine Büro-RS absolviert. Am Anfang hat das ja noch recht Spass gemacht, die neue Umgebung, die noch unbekannten Geschmäcker, die Spaziergänge in Kastanienbaum, und, und, ....
Der Chef von Edith hatte offensichtlich auch sehr grosse Freude an mir und wenn er gut drauf war, nahm er mich sogar mit in sein Büro.
Toll war, dass mir die Chefin immer etwas zum spielen oder zum kauen gab und das grösste war jeweils, wenn sie mit mir auf die riesige Rasenanlage zum Fresby werfen kam.
Jetzt habe ich aber genug vom Büro und freue mich, wieder täglich mit meinem Chef laufen und arbeiten zu gehen. Dafür werde ich schon sorgen .....

Können wir gehen Chef ????

Ich weiss, ich weiss, ich weiss, .... vor 4 Monaten haben die mit den weissen Kitteln meinem Chef gesagt, er müsse 4 Monate an die Stöcke, am 8. August hat er eine Knieprothese bekommen und heute ist er endlich, endlich, endlich mal wieder mit auf einen Spaziergang mitgekommen. Er hat das Gesicht noch einwenig komisch verzogen - es tue im halt noch weh sagte er zu Edith. Ist ja auch kein Wunder, hat er doch seit einer Woche noch eine Venenentzündung unterhalb des linken Knie eingefangen. Wichtig für mich ist, dass er heute dabei ist!

Geht's jetzt endlich los?

Im Training sagt Inge auch immer: "Ueche luege".

Ich weiss was sich gehört - ich "seckle" nicht einfach davon, sondern warte immer mal wieder auf meine Herrschaften.

Ob da wohl noch andere Leute, mit oder ohne Vierbeiner, Reiter, Jogger oder Biker unterwegs sind? Ich geh lieber mal zu meinem Chef.

"Ueche luege" - das mach ich doch prima oder etwa nicht?

Jetzt darf ich dann zu meiner "Chefin" Edith, aber zuerst will der Chef noch eine Übung mit mir machen.

Kann kommen was auch kommen mag! Mein Chef hat sich 20 Meter von mir entfernt und ich muss jetzt 5 Minuten ohne zu bellen hier ausharren - das müsse man im BH1 können. Kippen sei kein Fehler, also kann ich mir doch erlauben auch etwas schräg zu liegen - oder stört's?

Die vorgängig beschriebene Übung ist erst im "Sitz" fertig - selbstverständlich mit "Ueche luege".

Das geniesse ich, wenn ich gelobt werde - ich hab's aber auch gut gemacht, genau so wie es mir vom Chef gelernt wurde.

Jetzt ist Fotoshooting mit Edith angesagt.


Was hat der Chef gerufen?  "Ueche luege"!

Was ist heute nur mit meinem Chef und meiner Chefin los? Beide gratulieren mir - zum Geburtstag sagen sie. Das ist doch keine Leistung.
Mir kann's recht sein, wenn's mal auch für's faul rumliegen Gutzi gibt. Mal abwarten vielleicht ist morgen wieder Geburtstag.
Da ist noch Gertraud, Ediths Freundin aus Linz / A, bei uns auf Besuch. Die hat das "Verse brünzeln" los und meint, sie müsse sich anlässlich meines Geburtstags über mich auslassen - das Resultat steht nachfolgend.



Ruffos erster Geburtstag - 10. September 2007
von Gertraud Fischbacher, Linz A (Freundin meiner Chefin)

Drei Brüder und fünf Schwestern waren mein
als ich noch war bei Mutter daheim.
Aufgezogen ward ich liebevoll,
das Spielen war ganz toll
und erst das Saugen an den Ditten,
da musste man nicht lange bitten.

Nach zehn Wochen war es dann so weit
Und ich war für Familie Blank bereit.
Max, mein Herrl zu beschäftigen und zu erfreun,
er muss es sicher nicht bereun.

Nur leider war er sehr oft krank
und manchmal mir das ganz schön „stank“,
zum Glück gibt’s aber das „Frauilein“
- Edith springt doch immer ein -
zum Spielen, „fürs Geschäfte machen“
sogar darf ich bei ihrem Chef oft wachen!

Ich bin nun schon recht wohl erzogen
und das ist sicher nicht gelogen,
ich sitze ab und nehme Platz,
die Schule war nicht für die Katz’,
ich leg mich brav ins Nest hinein
und schlaf auch abends ganz alleine ein.

Ich wünsch’ mir zu meinem Ehrentag
in Hundesprache ich Euch sag’,
dass ich will lernen noch sehr viel,
doch lasst mir auch die Zeit zum Spiel.
Ich bin doch erst in den Kinderjahren
und muss noch so viel Neues erfahren!

Mein Wunsch an Euch, nun merkt gut auf
Max halt Dich g’sund und Edith kauf’
Dir nun ein schönes Stück als Dank,
Du bist so guet gsi, hast gschafft Tage lang.
Ich lieb’ Euch beide und hab’ Freud’
Ganz besonders am Geburtstag heut’.

Wir haben 2 wunderschöne Wochen bei Familie Oestreich im Landturm 32,
D-74572 Blaufelden-Herrentierbach, im schönen Hohenloher Land genos-
sen.
www.fewo-hohenlohe.de

Ein mutiger Sprung - Ruffo ist so richtig im Element.

Wie es sich für einen Flat gehört!

Ich hätte ja noch stundenlang apportiert, aber mein Chef hat mir Ruhe angeordnet.

Mein Chef hat offenbar immer gesagt, dass er mal einen Hund als Begleiter und zum spazieren gehen haben wolle. Jetzt hat er Hundesport entdeckt und will das mit mir machen. Das gefällt mir ganz gut so - jetzt will auch ich Sport machen.
Wir bereiten uns auf Begleithund, zunächst mal auf BH 1, vor. In dieser Sportart kann man mit entsprechenden Resultaten noch avancieren, in die Stufen BH 2 und BH 3. Das ist jedoch noch ein weiter Weg und Meister sind noch nie vom Himmel gefallen.

Begleithund 1 umfasst folgende Arbeiten:
- Nasenarbeit:     Eigenfährte
- Unterordnung: Leinenführigkeit / Folgen frei / Setzen, Legen / Apportieren / Ablegen frei
- Führigkeit:         Durchgehen einer Pers.-Gr. / Abrufen unter Ablenkung / Hoch- und Weitsprung

Los geht's mit dem Training

Mein Chef hat für mich eine Fährte angelegt. Die heutige Fährte ist ein "U". Sie ist ca. 250 Schritte lang, hat also 2 Winkel, mit je einem Gegenstand auf jedem Schenkel, den letzten am Ende der Fährte. Jeden einzelnen Gegenstand muss ich beim erreichen verweisen.
Bevor ich mit schnüffeln beginnen darf übt er noch das "steh" mit mir.

Hier befinde ich mich auf dem Abgang. Da ist es ganz wichtig, dass ich die verschiedenen speziellen Düfte aufnehme, die mich dann auf der Fährte halten.
N.B. Die Duftglocke setzt sich zusammen aus den Bodenverletzungen, den Gärungsprozessen und dem Individualgeruch des Fährtenlegers.

BITTE NICHT STÖREN ! Im Moment läuft es mir super.

Aha - hier ist ein Winkel. Da muss ich ganz sorgfältig arbeiten, dass ich ihn ja perfekt erwische.

N.B. Für mein Alter habe ich die Fährte übrigens mit Bravour gemeistert. Ich habe aber noch viel zu lernen.

Unterordnung ist jetzt an der Reihe:
"Fuuuusss" - ueche luege!

Ich sitze noch etwas schräg heisst es - so schlecht ist es doch aber gar nicht, oder?

So isch än feine Bueb !

Was soll denn das?

Schön im Schritt "Fuss" laufen - das will gelernt sein. Auch mein Chef (hat) habe noch gewisse Defizite.

"Sprung", "Fuuuusss" - ueche luege!

Liebe Zieh-Eltern

Ich bin jetzt schon länger bei Max und Edith in Eich als ich bei euch in Kriens und Kerns sein durfte. Es ist mir ein Bedürfnis euch zu danken wie ihr mich gehegt und gepflegt habt und auch für die guten Manieren, die ihr mir bis zum 17. November beigebracht habt. Von meinem Chef höre ich immer wieder, dass man solche Zieheltern wie ihr seid suchen könne.

Offenbar sind ihr heute an der Vernissage von Christine im Schloss Wyher. Meine Leute hatten auch vorgesehen dahin zu gehen, aber die Zeit hat ihnen dann nicht gereicht - sie waren mit mir in der SCHULE in Sursee. Ich war wieder ein ganz guter Schüler, sozusagen ein Musterschüler, das merkt man ja selbst am besten. Aber nur zu euch gesagt: "Max muss nicht glauben, das sei dann immer so mit mir, denn manchmal will ich auch meine Flausen ausleben und vielleicht spüre ich auch mal den Mond".

Heute morgen waren meine Leute mit mir im Wald bei Herlisberg. Nach dem Waldeingang habe ich mal richtig an der Leine gezerrt und zwar so, dass auch mein Chef merken musste, dass ich mich im Schnee austoben will. Dann ging die Post, resp. der Ruffo von Schauensee so richtig ab. Die Rehe, Hasen und andere Vögel haben mich nur von weitem und aus dem Dickicht beäugt und gebührend Respekt gezeigt. Anschliessend ging ich mit meinen Meistersleuten ins Restaurant Herlisberg - sie hatten einen Apéro wirklich verdient und ich konnte mich wiederum von der besten Seite zeigen. Aber ins Old Swiss House wollen sie mich trotzdem nicht mitnehmen und ich wäre ja so gerne dabei - nur schon um mitzuhören, was so über mich geredet wird. Uebrigens vom Restaurant Herlisberg aus sieht man direkt ins schöne Jagdgebiet hoch über dem Schloss Heidegg. Da will ich auch mal zeigen was ich "jagdlich" drauf habe - natürlich muss ich vorher meinem Chef noch zeigen wie das geht.

Zu etwas ganz anderem, aber sehr, sehr wichtigem. Ich habe heute Abend bemerkt, dass mein Lieblingsfutter nicht mehr über Tage ausreicht. Zum Glück hat's mein Chef auch bemerkt (er merkt generell sehr viel was mich angeht). Ich habe gehört wie er zu Edith gesagt hat er wolle Joseph anrufen um zu fragen ob das Futter wohl angeliefert worden sei.

Ich fühle mich sehr wohl in Eich, obwohl nur bei gewöhnlichen Blank - nicht einmal Plank, verschweige denn VON Blank. Ehrlich - ich bin echt froh, dass ihr den Platz bei Edith und Max für mich inspiziert habt, ich habe alles bei ihnen was ich brauche und das Futter werden sie ganz sicher nicht ausgehen lassen.

Ich sollte ja eigentlich nicht bellen, aber euch zwei sende ich jetzt ein dreifaches Liebes-Gebell - vielen Dank für alles und ich freue mich, euch bald mal wieder zu sehen. Ihr dürft dann mal an meine Rippen greifen ich denke man spürt sie besser als auch schon!

Von ganzem Herzen liebe Grüsse an euch zwei ihr Lieben und auch an Christine und Pia mit ihren Kindern euer (U)Ruffo von Schauensee

Im Wald ob Herlisberg im Schnee, da möchte ich mich mal richtig austoben - was meint wohl mein Chef dazu?

Was ist mir denn da in die Nase gekommen? Da muss ich doch mal nachsehen!

Ob ich wohl eine Fährte aufgenommen habe? Gleich wird mich der Chef zu sich rufen - er weiss warum und ich weiss, dass ich mich auf ihn verlassen kann.